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2015 | OriginalPaper | Buchkapitel

19. Palliativmedizin

verfasst von: Martina Sendera, Alice Sendera

Erschienen in: Chronischer Schmerz

Verlag: Springer Vienna

Zusammenfassung

Unter Palliativmedizin versteht man die umfassende Betreuung von Patienten, die nicht mehr geheilt werden können, unter Erhaltung der bestmöglichen Lebensqualität bis zum Tod. Die Schmerztherapie in der Palliativmedizin entspricht der Tumor-Schmerztherapie. Wenn terminal die Schmerzmedikation nicht mehr ausreicht, wechselt man auf alternative Opioide, die dann wieder effektiver wirken können (Opioidrotation). Umstellung auf Gabe über einen Portzugang kann helfen, ultima ratio können Opioide und Lokalanästhetika intrathekal gegeben werden, evtl. in Kombination mit Clonidin, Ziconotid, Ketamin und Neostigmin. Wenn die Schmerztherapie versagt, muss der Patient sediert werden, um das Leiden zu mildern. Sollte der Patient nicht mehr in der Lage sein, mit dem Arzt zu kommunizieren, werden die nächsten Angehörigen mit einbezogen. Verwendete Medikamente sind Benzodiazepine und Propofol in Kombination mit Opioiden, intravenös mit Titriermöglichkeit.
Literatur
Zurück zum Zitat Matersvedt LJ, Clark D, Ellershaw J et al. (2004) Euthanasie und ärztlich unterstützter Suizid.eine Stellungnahme der Ethics Task Force der European association of palliative Care (EAPC). Z Palliativmedizin 2004; 4: 102–107 Matersvedt LJ, Clark D, Ellershaw J et al. (2004) Euthanasie und ärztlich unterstützter Suizid.eine Stellungnahme der Ethics Task Force der European association of palliative Care (EAPC). Z Palliativmedizin 2004; 4: 102–107
Metadaten
Titel
Palliativmedizin
verfasst von
Martina Sendera
Alice Sendera
Copyright-Jahr
2015
Verlag
Springer Vienna
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-7091-1841-2_19

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