Der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten (BDA) hat die Positivliste für die Arbeit schwangerer Ärztinnen in Anästhesie und Intensiv- sowie in Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin aktualisiert. In dem Leitfaden erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitgebende Antworten auf alle Fragen rund um das Mutterschutzgesetz: Welche Tätigkeiten dürfen schwangere Ärztinnen in Anästhesie und Intensivmedizin sowie in Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin noch ausüben? Wo ist Vorsicht geboten, und welche Schutzmaßnahmen werden empfohlen?
Was bedeutet „Mutterschutz“ in der ärztlichen Praxis? Antworten gibt die Positivliste des BDA.
Eine Analyse von Daten des statistischen Bundesamtes spricht dafür, dass Frauen in der Schlaganfallbehandlung nicht benachteiligt sind. Im Detail bleiben aber Fragen offen.
Geht es nach US-Versicherungsdaten, ist die perkutane Ablation eine vorteilhafte, aber zu selten genutzte Option in der Schmerzlinderung von Personen mit bestimmten Tumoren. Wichtige Fragen bleiben allerdings unbeantwortet.
Eine aktuelle Studie aus den USA und Australien legt nahe, dass rund 40% der Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen unter Depressionen und Angstzuständen leidet. Allerdings variiert die Prävalenz je nach Schmerzerkrankung.
Bei Praxisgründungen haben inzwischen die Frauen deutlich die Nase vorn: Seit zehn Jahren wagen laut apoBank mehr Ärztinnen als Ärzte den Schritt in die Selbstständigkeit. In puncto Finanzierung sind sie aber vorsichtiger als die männlichen Kollegen.