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15.12.2016 | Pankreaskarzinom | CME | Ausgabe 2/2017

Der Onkologe 2/2017

Zystische Pankreastumoren

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 2/2017
Autoren:
H. Nieß, J. Mayerle, M. D’Anastasi, J. Werner
Wichtige Hinweise

Redaktion

I.A. Adamietz, Herne
W.O. Bechstein, Frankfurt a. M.
H. Christiansen, Hannover
C. Doehn, Lübeck
A. Hochhaus, Jena
R. Hofheinz, Mannheim
W. Lichtenegger, Berlin
F. Lordick, Leipzig
D. Schadendorf, Essen
M. Untch, Berlin
C. Wittekind, Leipzig

Zusammenfassung

Der Begriff zystischer Pankreastumor umfasst heterogene Erkrankungen neoplastischen oder nichtneoplastischen Ursprungs, die sich in Bezug auf das maligne Entartungspotenzial, die Behandlung und Prognose deutlich unterscheiden. Ihre Inzidenz ist hoch. Während muzinöse Zysten (intraduktale papillär-muzinöse [IPMN] und muzinös-zystische Neoplasie [MCN]) maligne transformieren können, ist dies bei serösen Zysten meist nicht der Fall. Die Prävalenz der IPMN liegt bei 26 Fällen pro 100.000 Einwohner. IPMN und MCN sind meist ein asymptomatischer Zufallsbefund. MCN, Hauptgang- und „Mixed-type“ IPMN sollten aufgrund des hohen Risikos einer malignen Entartung operativ behandelt werden. Auch bei Seitengang-IPMN liegt ein malignes, jedoch geringeres Entartungsrisiko als bei anderen muzinösen Zysten vor. Hier hängt das individuelle Vorgehen von evtl. vorliegenden Risikofaktoren der Entartung der Zyste, vom Alter, der Komorbidität und dem Wunsch des Patienten sowie vom interdisziplinären Konsens ab.

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Literatur
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