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HNO

Paragangliome im Kopf-/Halsbereich

Teil 2: Therapie und Nachsorge

  • 01.07.2004
  • Weiterbildung · Zertifizierte Fortbildung
Erschienen in:

Abstract

Paragangliome im Kopf-/Halsbereich werden bevorzugt chirurgisch saniert. Die operative Zugangsplanung temporal gelegener Paragangliome erfolgt nach der Tumorstadieneinteilung nach Fisch. Kleinere temporale Paragangliome vom Typ A und B können transtympanal oder transmastoidal chirurgisch saniert werden. Lokal fortgeschrittene Paragangliome im Kopf-/Halsbereich sind präoperativ zu embolisieren. Zusätzlich sollte in diesen Fällen die Möglichkeit einer Resektion der A. carotis interna mit einem Okklusionstest geprüft werden. Temporale Paragangliome vom Typ C und D lassen sich über verschiedene infratemporale Zugangswege entfernen. Alternativ ist es bei einigen temporalen Paragangliomen vom Typ C1,2 und De,i1,2 günstiger, sie über unterschiedliche Varianten eines juxtakondylären Zugangswegs zu resezieren. Glomus-caroticum-Tumoren werden transzervikal entfernt. Bei operativen Kontraindikationen oder in Palliativsituationen ist eine Strahlentherapie angezeigt.
Titel
Paragangliome im Kopf-/Halsbereich
Teil 2: Therapie und Nachsorge
Verfasst von
Priv.-Doz. Dr. med. J. Schipper
C. C. Boedeker
W. Maier
H. P. H. Neumann
Publikationsdatum
01.07.2004
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
HNO / Ausgabe 7/2004
Print ISSN: 0017-6192
Elektronische ISSN: 1433-0458
DOI
https://doi.org/10.1007/s00106-003-1006-8
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