Zusammenhänge zwischen parodontalen Entzündungen und kardiovaskulären Erkrankungen
- 05.11.2025
- Parodontitis
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen weltweit die häufigste Todesursache dar und sind in Europa für ca. 3,9 Mio. Todesfälle (45 % aller Todesfälle) verantwortlich. Sie umfassen v. a. ischämische Herzerkrankungen, Schlaganfälle und durch Bluthochdruck bedingtes Herzversagen. Parodontitis ist eine weit verbreitete chronisch entzündliche Erkrankung, die in ihrer schwersten Form 11,2 % der Weltbevölkerung betrifft. Kardiovaskuläre Erkrankungen und Parodontitis weisen gemeinsame Risikofaktoren auf. Andererseits können sie sich gegenseitig fördern. Es besteht also eine Assoziation zwischen Parodontitis und kardiovaskulären Erkrankungen. Zahnärzte/-innen sollten daher ihre Patienten/-innen über die Zusammenhänge zwischen beiden Erkrankungen aufklären und ihnen bewusst machen, dass parodontale und systemische Gesundheit untrennbar zusammenhängen.
Nach Lektüre dieses Beitrags ...
- kennen Sie die Hintergründe der Zusammenhänge zwischen Parodontitis und kardiovaskulären Erkrankungen.
- sind Sie sich über die Notwendigkeit im Klaren, Patienten und Patientinnen hinsichtlich der wechselseitigen Risiken aufzuklären.
- sind Sie sich bewusst, dass Sie durch parodontale Intervention auch die systemische Gesundheit Ihrer Patienten/-innen beeinflussen.
- wissen Sie, was Sie bei Patienten/-innen mit kardiovaskulären Erkrankungen im Rahmen der Parodontitisbehandlung berücksichtigen müssen.
Dieser Fortbildungsbeitrag wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.