Parodontitis bei Seniorinnen und Senioren
- 17.11.2025
- Parodontitis
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- Für
- Zahnärzte
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Der demografische Wandel mit einem wachsenden Anteil der älteren Bevölkerung stellt die parodontale Therapie vor neue Herausforderungen. Wesentliche Aspekte sind die altersabhängig steigende Parodontitis-Prävalenz und der damit verbundene zunehmende Behandlungsbedarf. Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass Parodontitis nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für Zahnverlust darstellt. Eine suffiziente Mundhygiene, die eine Voraussetzung für den parodontalen Therapieerfolg ist, ist oft durch die altersbedingten Veränderungen eingeschränkt. Zusätzlich beeinflussen systemische Erkrankungen und die daraus resultierende Polypharmazie Verlauf und Prognose einer parodontalen Therapie. Dies erfordert eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Hausärztinnen und Hausärzten, Pflegepersonal und Angehörigen. Eine altersgerechte Befundaufnahme sowie die Planung einer individuellen, risikoorientierten und minimalinvasiven Therapie sind indiziert.
Nach der Lektüre dieses Beitrags …
- kennen Sie die altersbedingten Herausforderungen bei der parodontalen Befundung und Therapie im Alter.
- verstehen Sie den Einfluss systemischer Erkrankungen und Medikamente auf Verlauf und Planung parodontaler Behandlungen.
- sind Sie in der Lage, einen individualisierten Therapieplan unter Berücksichtigung von Komorbiditäten, Mundhygienefähigkeit und interdisziplinärer Zusammenarbeit zu erstellen.
- wissen Sie, welche diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen erforderlich sind, um eine parodontale Erkrankung der älteren Patientinnen und Patienten leitliniengerecht zu erfassen und zu behandeln.
Dieser Fortbildungsbeitrag wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.