Partizipative Evaluation in Praxisprojekten
Chancen und Herausforderungen
- 01.08.2013
- Schwerpunkt
- Verfasst von
- Sven Brandes
- Ina Schaefer
- Erschienen in
- Prävention und Gesundheitsförderung | Ausgabe 3/2013
Zusammenfassung
Hintergrund
Partizipative Evaluation (PE) ist gekennzeichnet durch einen partnerschaftlichen Forschungsprozess zwischen den Evaluierenden und denjenigen Akteurinnen und Akteuren, welche die Ergebnisse in die Praxis umsetzen. PE will nicht nur den Nutzen beispielsweise eines Projekts ermitteln, sondern auch Entwicklungen anstoßen und Lernen ermöglichen.
Beispiele
Dargestellt werden zwei unterschiedliche Formen partizipativer Evaluation. In FIDEM, einem Modelprojekt zu Verbesserung der Versorgungssituation Demenzkranker, wurde eine akteursgesteuerte PE umgesetzt. Die Förderinitiative „Aktionsbündnisse Gesunde Lebenswelten und Lebensstile“ sowie die „Modellvorhaben zum Suchtmittelkonsum in Schwangerschaft und Stillzeit“ zeigen Beispiele für evaluatorgesteuerte PE.
Ergebnisse
Ein zentraler Vorteil von PE liegt in der Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für die Nutzung der Evaluationsergebnisse. Eine weitere Chance liegt im Kompetenzgewinn bei den Beteiligten. Als Herausforderungen sind die Komplexität, der hohe Zeitaufwand und die geringere Glaubwürdigkeit der Ergebnisse zu nennen.
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- Titel
-
Partizipative Evaluation in Praxisprojekten
Chancen und Herausforderungen - Verfasst von
-
Sven Brandes
Ina Schaefer
- Publikationsdatum
- 01.08.2013
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Erschienen in
-
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 3/2013
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11553-013-0390-5
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