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13.11.2017 | CME | Ausgabe 1/2018

Der Orthopäde 1/2018

Patellainstabilität

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 1/2018
Autor:
PD Dr. S. F. Fucentese
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Redaktion

C. Chiari, Wien
R. von Eisenhart-Rothe, München
H. Gollwitzer, München
J. Grifka, Bad Abbach
M. Jäger, Essen
A. Meurer, Friedrichsheim

Zusammenfassung

Die Patellainstabilität ist eine stark einschränkende Pathologie. Anatomische Gründe wie Patella alta, erhöhte Distanz der Tuberositas tibiae/Trochlearinne (TTTG), Trochleadysplasie, insuffizientes mediales patellofemorales Ligament (MPFL) und Achsen- und Torsionsfehlstellungen können zu einer chronischen Patellainstabilität führen und müssen genau analysiert werden. Die Erstluxation kann mit Ausnahme eines osteochondralen Defektes konservativ behandelt werden. Bei der rezidivierenden Patellaluxation ist die Chirurgie mit guten Resultaten hinsichtlich der Stabilität und etwas unklarerem Resultat hinsichtlich der Schmerzbeeinflussung indiziert. Die anatomischen Anomalien bestimmen das chirurgische Vorgehen. Mit der Tuberositasosteotomie können die Patella alta und der erhöhte TTTG entsprechend korrigiert werden. Bei schwerer Trochleadysplasie wird eine Trochleaplastik durchgeführt. Das insuffiziente MPFL kann sehr erfolgreich rekonstruiert werden. Der Einfluss und die Korrekturen der Achsen und Torsionen sind noch nicht gänzlich verstanden und müssen weiter studiert werden.

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