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Die Pathologie

Vergleichende Pathologie in der onkologischen Forschung

  • 11.04.2024
  • Pathologie
  • Schwerpunkt: Next Generation Pathology
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die vergleichende experimentelle Pathologie („comparative experimental pathology“) ist ein Fachbereich an der Schnittstelle von Human- und Veterinärmedizin. Sie widmet sich der vergleichenden Erforschung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden von spontanen und experimentell induzierten Erkrankungen bei (Modell‑)Tieren mit Krankheiten des Menschen. Der Einsatz von Tiermodellen zur Erforschung menschlicher Erkrankungen ist ein essenzieller Bestandteil biomedizinischer Forschung. Interdisziplinäre Teams mit speziesspezifischer Expertise sollten, wo immer möglich, zusammenarbeiten und in regem Austausch stehen. Wechselseitige Offenheit, Kooperations- und Lernbereitschaft bilden hierbei die Basis für eine gewinnbringende Zusammenarbeit. Forschungsprojekte unter gemeinsamer Leitung bzw. Mitarbeit von Tier- und Humanpathologen leisten so einen wesentlichen Beitrag zu qualitativ hochwertiger biomedizinischer Forschung. Entsprechende Ansätze sind nicht nur (wie in diesem Artikel ausgeführt) in der onkologischen Forschung, sondern auch in weiteren Forschungsbereichen, in denen regelmäßig Tiermodelle angewandt werden (z. B. Infektiologie, Neurologie, Entwicklungsbiologie u. a.), Erfolg versprechend.
Titel
Vergleichende Pathologie in der onkologischen Forschung
Verfasst von
Tanja Groll
Heike Aupperle-Lellbach
Carolin Mogler
PD Dr. med. vet. Katja Steiger
Publikationsdatum
11.04.2024
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Pathologie
Erschienen in
Die Pathologie / Ausgabe 3/2024
Print ISSN: 2731-7188
Elektronische ISSN: 2731-7196
DOI
https://doi.org/10.1007/s00292-024-01327-4
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Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Mann mit Frühstück und Tablettenbox/© Pierre Lombard / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Blutabnahme /© © Chutipon / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)