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08.12.2016 | CME | Ausgabe 2/2017

HNO 2/2017

Pathophysiologie, Diagnose und Therapie des Zenker-Divertikels

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 2/2017
Autoren:
T. Hussain, J. T. Maurer, S. Lang, Prof. Dr. med. B. A. Stuck
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Zusammenfassung

Zenker-Divertikel entstehen im Bereich des Killian-Dreiecks, einer Muskellücke an der Rachenhinterwand, durch Erhöhung des Intrabolusdrucks. Symptome zeigen sich meist bei männlichen Patienten im höheren Lebensalter. Hauptsymptom ist die Dysphagie, zudem kann es zur Regurgitation unverdauter Speisen, Foetor ex ore sowie Aspiration kommen. Die Verdachtsdiagnose wird durch eine Röntgenbreischluckuntersuchung bestätigt. Bei symptomatischen Patienten stehen offen chirurgische sowie transorale Therapieverfahren mit starren oder flexiblen endoskopischen Instrumenten zur Verfügung. Transorale Verfahren sind aufgrund der geringeren Invasivität nun Therapie der Wahl; hierbei erfolgt eine Durchtrennung der Schwelle zwischen Ösophagus und Divertikel mittels Klammergerät, elektrochirurgischer Systeme oder Laser. Bei Patienten mit eingeschränkten Narkose- oder Lagerungsmöglichkeiten ist ein flexibel endoskopisches Vorgehen möglich – jedoch mit erhöhtem Rezidivrisiko.

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