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01.11.2010 | Konzepte der Gesundheitsförderung | Ausgabe 4/2010

Prävention und Gesundheitsförderung 4/2010

Patienten mit Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz

Versorgungsqualität in einem Disease-Management-Programm

Zeitschrift:
Prävention und Gesundheitsförderung > Ausgabe 4/2010
Autoren:
Dr. B. Hagen, L. Altenhofen, I. Schwang, R. Griebenow, T. Czihal, D. von Stillfried

Zusammenfassung

Hintergrund

Hinsichtlich der Sekundärprävention wird derzeit trotz gesteigerter antihypertensiver Medikation ein unverändert hoher Blutdruck bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit postuliert. Zeigt sich dies auch im Disease-Management-Programm (DMP) koronare Herzkrankheit (KHK) Nordrhein?

Material und Methoden

Im Jahr 2008 waren 186.599 Patienten mit gesicherter koronarer Herzkrankheit (KHK) in das DMP eingeschrieben (63,2% männlich, Alter 70,2±10,3 Jahre, Erkrankungsdauer 8,2±6,7 Jahre). Messwiederholungsvarianzanalyse der Blutdruckveränderung von 2004–2008 und logistische Regressionsanalyse (systolischer Blutdruck <130 mmHg 2008).

Ergebnisse

Im Gesamtkollektiv veränderte sich der systolische Blutdruck abhängig vom Ausgangswert um −29,4 bis +5,4 mmHg. Bei Patienten mit Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz wurden 129 (95%-KI=128,5–129,6) bzw. 129,2 (95%-KI=128,7–129,8) mmHg erreicht (Odds-Ratio für <130 mmHg 1,15; 95%-KI=1,12–1,17 bzw. 1,19; 95%-KI=1,17–1,23). Parallel nahm die kombinierte Verordnung von Betablockern und ACE-Hemmern zu, davon profitierten vorrangig jüngere männliche Patienten.

Schlussfolgerung

Die Blutdrucksenkung bei KHK-Patienten war insgesamt erfolgreicher als erwartet, in einzelnen Patientengruppen (Frauen, Diabetiker) kann sie jedoch weiter intensiviert werden.

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