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01.03.2012 | Chirurgie und Ökonomie | Ausgabe 3/2012

Der Chirurg 3/2012

Patientenauswahl in Krankenhäusern der Maximalversorgung auf Basis ökonomischer Daten

Beispiel Viszeralchirurgie

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 3/2012
Autoren:
MBA Prof. Dr. T. Schwenzer, J. Jähne

Zusammenfassung

Hintergrund

Unter ökonomischen Aspekten stellt sich für Krankenhäuser der Maximalversorgung die Frage, ob nur komplexe Operationen mit hoher Fallschwere oder sämtliche Eingriffe einschließlich der Grundversorgung angeboten werden sollen.

Material und Methode

Die Daten des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) wurden für die Ösophagus- und Pankreaschirurgie sowie die Appendektomie, die Cholezystektomie und die Strumachirurgie ausgewertet.

Ergebnisse

Für komplexe Eingriffe ergibt sich ohne Berücksichtigung der Langlieger eine leicht günstigere Erlös-Kosten-Relation. Der Gewinn liegt bei der Ösophagus- und Pankreaschirurgie zwischen 590 EUR und 1977 EUR, bei den kleineren Eingriffen zwischen 492 EUR und 1648 EUR. Bei Berücksichtigung der Langlieger entfällt dieser Vorteil. Die Kosten-Erlös-Relation ist bei den benignen Erkrankungen wesentlich stabiler.

Schlussfolgerung

Für Krankenhäuser der Maximalversorgung ist es notwendig, neben den komplexen Eingriffen auch die Eingriffe mit geringerer Fallschwere in hoher Frequenz zu versorgen. Die alleinige Durchführung der onkologischen Chirurgie ist ökonomisch nicht sinnvoll, da bei diesen Patienten die Erlöse schnell durch die Kosten aufgezehrt werden.

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