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Über dieses Buch

Dieses Buch stellt Ärzten Beschreibungen von fast 50 Krankheitsbildern, Behandlungsformen und zentralen Begriffen aus der Neurologie zur Verfügung, um Patienten möglichst leicht verständlich und effizient informieren zu können. Das eBook ist inklusive. Erfahrene Neurologen aus Klink und Praxis haben Störungen und Therapien ausgewählt und beschrieben, bei denen eine besonders ausführliche Aufklärung seitens des Patienten gewünscht oder notwendig ist. Die kurzen Kapitel sind sowohl zur Vorbereitung und Vertiefung des Patientengespräches als auch zur Weitergabe an Patienten nutzbar - zum Nachlesen, Überdenken, Nachfragen.

Nach A bis Z gegliedert, unterstützt Sie das Buch dabei, Ihre Patienten entsprechend des Patientenrechtegesetzes als Partner im diagnostischen und therapeutischen Prozess effektiv zu beraten, zu informieren und förmlich aufzuklären. Erwartungen und Ansprüchen des Patienten kann begegnet, Vertrauen und Compliance können gefördert werden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Amyotrophe Lateralsklerose

Die amyotrophe Lateralsklerose ist eine seltene Erkrankung, die zu Muskelsteifigkeit (Spastik) und/oder schlaffen Lähmungen führt. Sie gehört in die Gruppe der sog. neurodegenerativen Erkrankungen. Der vorliegende Beitrag beschreibt allgemeinverständlich die Symptome der Erkrankung, wie die Diagnose gestellt wird, welche medikamentösen und sonstigen Behandlungsmöglichkeiten es gibt, auch was man nicht tun sollte und wie der Verlauf der Erkrankung ist.

Carl D. Reimers, Jens Schmidt

Antikoagulanzien-Behandlung

Antikoagulanzien sind Medikamente zur therapeutischen Blutverdünnung: Heparine, Vitamin-K-Antagonisten und die sog. neuen oralen Antikoagulanzien. Sie sollen Thrombenbildungen und daraus resultierende Embolien verhindern. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, wann diese Medikamente eingesetzt werden, welche möglichen unerwünschten Nebenwirkungen sie haben können und was unter der Behandlung zu beachten ist.

Hans-Joachim Bittermann

Behinderung

Der vorliegende Beitrag beschreibt allgemeinverständlich, was der Gesetzgeber unter einer Behinderung einschließlich Schwerbehinderung versteht, wie es zur Anerkennung einer Behinderung kommt, wie der Grad einer Behinderung festgelegt wird, was sog. Merkzeichen sind und welche Vorteile sich aus der Anerkennung einer Behinderung und bestimmter Merkzeichen ergeben.

Carl D. Reimers, Michaela Pauline Lux

Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel

Der benigne oder gutartige paroxysmale Lagerungsschwindel ist der häufigste neurologisch bedingte Schwindel und geht vom Ohr aus. Ursache sind kleine Gewebeteilchen in den Bogengängen des Hörorgans. Diese rutschen während Kopfbewegungen immer an die unterste Stelle des Bogengangs. Sie lösen eine Flüssigkeitsbewegung aus, die zu intensivstem, aber kurz anhaltendem Schwindel führt. Die Erkennung des benignen paroxysmalen Lagerungsschwindels ist von besonderer Bedeutung, da er besonders gut behandelbar ist.

Walter Paulus

Blasenfunktionsstörungen

Die vorliegende Patienteninformation zu neurogenen Blasenfunktionsstörungen beschreibt allgemeinverständlich die Symptome der Erkrankungen, wie zum Beispiel unwillkürlicher Urinverlust (Harninkontinenz), Harnwegsinfektionen und Restharnbildung. Vor der Therapieplanung steht die Diagnostik einschließlich einer Blasendruckmessung (Videourodynamik). Medikamentöse und operative Behandlungsmöglichkeiten werden dargestellt.

Ines Kurze

Botulinumtoxin-Therapie

Botulinumtoxin ist ein Eiweiß, gebildet von einem Bakterium mit dem Namen Clostridium botulinum. Es wird als Medikament zur Blockade der Impulsüberleitung motorischer Nerven auf den Muskel bei Patienten mit Dystonien (einer Form unwillkürlicher Muskelbewegungen) oder mit Spastik therapeutisch eingesetzt. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich den Wirkmechanismus, die Einsatzmöglichkeiten, therapeutische Erfolge und eventuelle unerwünschte Nebenwirkungen.

Carl D. Reimers, Beate Patzner

Chronische Schmerzen

Unter chronischen Schmerzen versteht man Schmerzen, die in der Regel länger als 3 Monate anhalten und bei einem Teil der Patienten einen unmittelbaren Bezug zu Auslösern verloren haben. Sie stellen ein großes Problem in der Bevölkerung dar und sind häufig schwer zu behandeln. Sie werden nicht selten begleitet von einer depressiven Entwicklung und Durchschlafstörungen. Neben einer sorgfältigen Ursachenanalyse stehen medikamentöse, verhaltenstherapeutische und auch nicht-invasive, zum Teil chirurgische Stimulationsverfahren in der Behandlung zur Verfügung.

Walter Paulus

Darmfunktionsstörungen

Die vorliegende Patienteninformation zu neurogenen Darmfunktionsstörungen beschreibt allgemeinverständlich die Symptome der Erkrankungen, wie zum Beispiel Verstopfung (Obstipation) und fehlende Stuhlkontrolle (Stuhlinkontinenz). Es wird erläutert, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Ziel ist es, ein individuelles Darmmanagement zu erarbeiten.

Ines Kurze

Zur Zeit gratis

Demenzen

Eine Demenz ist definiert als eine alltagsrelevante Abnahme von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen, die länger als 6 Monate andauert. Die Erkrankung ist vor dem 60. Lebensjahr selten, die Häufigkeit steigt mit zunehmendem Alter an. Der Beitrag beschreibt die verschiedenen Ursachen, die zum klinischen Bild einer Demenz führen können, sowie die ursächlichen und symptomatischen Behandlungsmöglichkeiten. Er gibt ferner Ratschläge für den Umgang mit an Demenz Erkrankten.

Roland Nau

Dystonien

Unter einer Dystonie versteht man Krankheiten mit anhaltenden unwillkürlichen Muskelkontraktionen, durch die es zu sich wiederholenden Muskelbewegungen, seltener auch zu kurzen Zuckungen, oder abnormen Körperhaltungen kommt. Sie sind nicht selten und kommen an allen Körperregionen vor. Der vorliegende Beitrag beschreibt allgemeinverständlich die häufigsten Arten von Dystonien und deren Behandlungsmöglichkeiten.

Carl D. Reimers, Beate Patzner

Einwilligungsbogen, allgemein

Die Einwilligungserklärung ermöglicht die formgerechte Dokumentation der Information von Patienten über Erkrankungen, diagnostische oder therapeutische Maßnahmen. Das vorliegende Kapitel enthält eine Vorlage für eine solche Erklärung.

Carl D. Reimers, Marc Rumpenhorst

Enger lumbaler Spinalkanal

Der normale lumbale Spinalkanal (Wirbelkanal im Lendenbereich) hat eine lichte Weite von 15–23 mm. Ist er auf 10–12 mm verengt, spricht man von einer relativen, bei einer Weite von weniger als 10 mm von einer absoluten Spinalkanalstenose. Der vorliegende Beitrag beschreibt allgemeinverständlich, welche Folgen ein enger lumbaler Spinalkanal haben kann, wie man die Diagnose stellt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Carl D. Reimers, Niklas Reimers

Epileptische Anfälle und Epilepsien

Rund 10 % aller Menschen erleiden mindestens einen epileptischen Anfall in ihrem Leben, rund 1 % leidet unter einer Epilepsie, d. h., der Neigung zu wiederholten Anfällen. Epileptische Anfälle beruhen auf der plötzlichen Erregungssteigerung eines großen Verbandes von Nervenzellen des Gehirns. Ihre Dauer beträgt zumeist Sekunden bis Minuten, ihre Erscheinungsform ist überaus variabel. Dieses Kapitel widmet sich der Beschreibung und Klassifikation von epileptischen Anfällen und Epilepsien. Allgemeinverständlich wird erläutert, welche diagnostischen Verfahren angewendet werden und welche therapeutischen Möglichkeiten es gibt.

Bernhard J. Steinhoff

Fibromyalgie-Syndrom

Das Fibromyalgie-Syndrom geht mit ausgedehnten, wechselnd ausgeprägten und lokalisierten Schmerz bzw. einer entsprechenden Überempfindlichkeit am ganzen Körper einher. Zudem bestehen sehr regelmäßig eine abnorme Ermüdbarkeit und Schlafstörungen. Der vorliegende Beitrag beschreibt allgemeinverständlich die vielfältige Symptomatik des Krankheitsbildes, die aktuellen Vorstellungen über dessen Entstehungsmechanismus, die Diagnosestellung, Behandlungsmöglichkeiten und Prognose.

Carl D. Reimers, Niklas Reimers

Glukokortikosteroid-Behandlung

Glukokortikoisteroide (landläufig nach dem häufigsten Vertreter dieser Substanzgruppe oft „Kortison“ genannt) sind körpereigene Hormone, die in der Rinde der Nebennieren, kleinen Organen oberhalb der Nieren, gebildet werden. Glukokortikosteroide hemmen unter anderem die Freisetzung von Botenstoffen, die Immunantworten auslösen. In Dosierungen, die meist oberhalb der körpereigenen Produktion liegen, spielen sie in der Neurologie und vielen anderen medizinischen Fachgebieten eine große therapeutische Rolle. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, wie Glukokortikosteroide gegeben werden, welche unerwünschten Nebenwirkungen sie haben können, womit man das Risiko dieser Nebenwirkungen vermindern kann und welche Kontrolluntersuchungen notwendig sind.

Carl D. Reimers, Jens Schmidt

Hirntod und Organtransplantation

Bei schwersten Hirnerkrankungen kann es zum völligen Erlöschen jeglicher Hirnfunktion kommen. Unter den modernen intensivmedizinischen Bedingungen können die Lungen- und Herz-Kreislauf-Funktionen, die ohne Hirntätigkeit sonst nicht möglich wären, für eine begrenzte Zeit aufrecht erhalten werden. Dies ist Voraussetzung für Organentnahmen und -transplantationen. Der vorliegende Beitrag unterstützt den behandelnden Arzt in einer für die nahen Angehörigen eines gerade im Sterben liegenden Patienten sehr schwierigen Lebenssituation bei der Aufklärung über die Diagnose des Hirntodes.

Carl D. Reimers

Idiopathische Fazialisparese

Die sog. idiopathische Fazialisparese ist die häufigste Form einer Gesichtslähmung. Ihre Ursache ist nach wie vor nicht überzeugend geklärt. Der vorliegende Beitrag beschreibt allgemeinverständlich die Folgen, Behandlungsmöglichkeiten, eventuelle Komplikationen und Prognose dieser Nervenlähmung.

Carl D. Reimers

Immunglobulin-Therapie

Immunglobuline sind körpereigene Eiweiße, die für die Immunreaktionen (körpereigene Abwehr) eine große Rolle spielen. Sie werden in der Neurologie in hoher Dosierung therapeutisch gegen sog. Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, wie sie wirken und gegeben werden und welche unerwünschten Nebenwirkungen auftreten können.

Jens Schmidt, Carl D. Reimers

Immunsuppressive Behandlung

Immunsuppressiva sind Medikamente, die das Immunsystem abschwächen. Sie werden in der Neurologie zur Behandlung sog. Autoimmunerkrankungen eingesetzt, Krankheiten, bei denen es zu überschießenden Immunreaktionen kommt. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, welche Immunsuppressiva es gibt, wie sie wirken, welche unerwünschten Nebenwirkungen sie haben können und wie die Behandlung überwacht werden muss.

Carl D. Reimers, Jens Schmidt

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Erkrankung, bei der es zur Einklemmung des N. medianus im sog. Karpaltunnel am Handgelenk kommt. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Symptome der Erkrankung, deren Diagnostik und Therapie.

Henrich Kele

Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch

Kopfschmerzen sind oft sehr lästig und werden dann mit Kopfschmerzmitteln behandelt. Paradoxerweise können sich jedoch die Kopfschmerzen verschlimmern, wenn zu oft Kopfschmerzmittel eingenommen werden. Es kommt dann zu einer Zunahme der Attackenhäufigkeit und -dauer. Das kann durch einen sog. Übergebrauch von Analgetika wie Azetylsalizylsäure oder Ibuprofen oder auch Triptanen passieren. Der vorliegende Beitrag beschreibt allgemeinverständlich, unter welchen Umständen es bei medikamentöser Kopfschmerzbehandlung zu einem medikamenteninduzierten Kopfschmerz kommen kann, wie er sich äußert und wie man ihn behandelt.

Carl D. Reimers

Kopfschmerz vom Spannungstyp

Der Kopfschmerz vom Spannungstyp, kurz Spannungskopfschmerz genannt, ist die häufigste Kopfschmerzart. Im Verlaufe des Lebens sind etwa 30–80 % der Bevölkerung davon betroffen. Der vorliegende Beitrag beschreibt allgemeinverständlich, welche Formen von Spannungskopfschmerz es gibt, was man über seine Ursache vermutet, wie man die Diagnose stellt und wie man ihn behandelt.

Carl D. Reimers

Kraftfahrtauglichkeit bei neurologischen Erkrankungen

Voraussetzung für das Führen von Kraftfahrzeugen ist u. a., dass bestimmte körperliche und geistige Anforderungen erfüllt sind. Diese sind bei zahlreichen, vor allem auch neurologischen Erkrankungen vorübergehend oder auf Dauer nicht gegeben. Der vorliegende Beitrag erklärt allgemeinverständlich, welche Erkrankungen die Kraftfahrtauglichkeit gefährden können, welche Unterschiede es für die beiden Gruppen von Kraftfahrzeugen gibt, wer die Kraftfahrtauglichkeit überprüft und was ggf. passiert, falls man trotz fehlender Kraftfahrtauglichkeit ein Kraftfahrzeug führt.

Carl D. Reimers

Kreuzschmerzen (lokales Lumbalsyndrom)

Unter Kreuzschmerzen versteht man ein lokales Lumbalsyndrom mit Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Eine Ausstrahlung der Schmerzen und neurologische Ausfälle (Gefühlsstörungen oder gar Lähmungen) bestehen nicht. Das Schmerzsyndrom ist sehr häufig. Im Verlaufe des Lebens erkrankt mindestens jeder Zweite daran. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, was den Kreuzschmerzen zugrunde liegen kann, welche Untersuchungen zur Klärung notwendig sind, unter welchen Umständen eine Behandlung notwendig ist und wie sie ggf. vorgenommen wird.

Niklas Reimers, Carl D. Reimers

Kubitaltunnelsyndrom (Ulnarisrinnensyndrom)

Das Kubitaltunnelsyndrom (Ulnarisrinnensyndrom, Sulcus-ulnaris-Syndrom) ist eine Erkrankung, bei der es zur Einklemmung des N. ulnaris im sog. Kubitaltunnel am Ellenbogen kommt. Früher wurde die Erkrankung häufig als Ulnarisrinnensyndrom bezeichnet Der vorliegende Beitrag beschreibt die Symptome der Erkrankung, deren Diagnostik und Therapie.

Henrich Kele

Lumbale Radikulopathien

Unter einer lumbalen Radikulopathie versteht man eine Reizung oder Schädigung einer der 5 Nervenwurzeln im Bereich der Lendenwirbelsäule. Häufig bestehen dabei auch Kreuzschmerzen. Isolierte Kreuzschmerzen sind sehr viel häufiger als solche mit einer Radikulopathie. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, wie es zu einer lumbalen Radikulopathie kommen kann, wie sich diese äußert, wie man die Diagnose stellt, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, insbesondere wann eine Operation angezeigt ist, und wie die Prognose ist.

Carl D. Reimers, Niklas Reimers

Lumbalpunktion (Nervenwasserpunktion)

Die Untersuchung des Liquor cerebrospinalis („Nervenwasser“), Lumbalpunktion genannt, dient vorwiegend dem Nachweis oder Ausschluss entzündlicher Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks, der Hirn- und Rückenmarkshäute oder Nervenwurzeln, von Blutungen oder Tumoren im Bereich des Zentralnervensystems oder auch degenerativen Erkrankungen des Gehirns wie Morbus Alzheimer. Zudem wird eine Lumbalpunktion vorgenommen, um Medikamente (z. B. Kontrast- oder Betäubungsmittel) in den Liquorraum einzubringen oder bei bestimmten Erkrankungen den Liquordruck zu messen oder diesen durch Ablassen größerer Liquormengen zu reduzieren. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, wie die Untersuchung vorgenommen wird, welche Risiken es gibt und wie mit diesen umgegangen wird.

Carl D. Reimers

Migräne

Eine Migräne ist ein attackenartig auftretender heftiger, häufig einseitiger, pulsierend-pochender Kopfschmerz, oft verbunden mit Übelkeit, eventuell auch Erbrechen, zudem bei etwa jedem 2. Patienten mit Licht- oder Geräuschempfindlichkeit. Manchmal geht dem Kopfschmerz eine sog. Aura voraus, in der Regel eine Gesichtsfeldeinschränkung (Skotom) mit der visuellen Wahrnehmung eines schwarz-weiß, seltener farbig oszillierenden Flimmerns. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, welche Formen von Migräne es gibt, welche Vorstellungen es zur Ursache gibt, wie man die Diagnose stellt und wie man die Erkrankung behandelt.

Carl D. Reimers

Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems, die zu unterschiedlichsten Symptomen (z. B. Seh-, Gefühls- und motorischen Störungen) führen kann und individuell ganz unterschiedlich verläuft. Sie lässt sich insbesondere in der Anfangsphase gut medikamentös behandeln. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, wie sich die MS äußern kann, wie man die Diagnose stellt, welche Verlaufsformen es gibt und wie man sie behandelt.

Peter Rieckmann, Carl D. Reimers

Myasthenia gravis

Die Myasthenia gravis ist eine seltene Störung der Impulsübertragung vom Nerv auf den Muskel. Sie führt zu einer belastungsabhängigen Schwäche der Muskulatur. Der vorliegende Betrag erläutert allgemeinverständlich, wie es zu dieser Erkrankung kommt, wie sich die Krankheit äußert, wie man die Diagnose stellt, wie man sie behandelt und was man als Betroffener sonst noch bedenken muss.

Jens Schmidt, Carl D. Reimers

Nachsorge nach Schlaganfall

Schlaganfälle sind eine häufige Todesursache und die häufigste Ursache von Behinderung in den industrialisierten Ländern. Nach einem Schlaganfall sollte daher alles versucht werden, weitere Schlaganfälle zu vermeiden und die aus dem Schlaganfall resultierenden Beeinträchtigungen möglichst zu lindern. Der vorliegende Beitrag erläutert, wie das gelingen kann.

Hans-Joachim Bittermann

Narkolepsie

Die Narkolepsie ist eine seltene Erkrankung, deren vorrangige Symptome eine massive Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus und insbesondere vermehrte Tagesschläfrigkeit sind. Zusätzliche Symptome wie Kataplexie (plötzliches Erschlaffen der Muskulatur), Schlaflähmungen oder Halluzinationen beim Einschlafen (sog. hypnagoge Halluzinationen) und/oder beim Aufwachen (sog. hypnopompe Halluzinationen) können hinzutreten. Dieses Kapitel vermittelt allgemeinverständlich die Häufigkeit und Entstehungsmechanismen der Narkolepsie, beschreibt ihre führenden Symptome und die therapeutischen Möglichkeiten.

Bernhard J. Steinhoff

Neuroborreliose

Borrelien-Infektionen sind bakterielle Infektionen, verursacht durch Borrelien, die in der Regel durch einen Zeckenbiss übertragen werden. Kommt es dabei zu einer Beteiligung des Nervensystems, spricht man von einer Neuroborreliose. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, wie man Infektionen vermeiden kann, welche Symptome bei einer Neuroborreliose auftreten können, wie man die Diagnose einer Neuroborreliose stellt, wie man sie behandelt und wie deren Prognose ist.

Carl D. Reimers

Normaldruckhydrozephalus

Der Normaldruckhydrozephalus oder auch Altershirndruck entsteht durch immer wiederkehrende Druckspitzen innerhalb des Schädels. Diese führen zu einer Ausdehnung der inneren Hirnkammern. Aufgrund dessen treten Symptome wie Gangstörung, Gedächtnisleistungsminderung und Harninkontinenz auf. Der Normaldruckhydrozephalus ist eine Alterserkrankung. Es ist besonders wichtig, ihn zu erkennen, da er mit Hilfe einer sog. Shunt-Implantation in aller Regel gut zu behandeln oder mindestens ein fortschreiten der Symptome zu verhindern ist.

Walter Paulus

Parkinson-Krankheit: Frühstadium

Die Parkinson-Krankheit ist eine der häufigsten degenerativen Erkrankungen des Nervensystems. Sie tritt meist im fortgeschrittenen Lebensalter auf und führt zu einer Bewegungsverarmung und Muskelsteifigkeit und/oder Zittern. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Symptome (z. B. Riech-, Verdauungs-, Blasenstörungen, Blutdruckveränderungen u. Ä.). Ursache ist ein Mangel an dem Überträgerstoff Dopamin im Gehirn. Der vorliegende Beitrag erklär allgemeinverständlich, wie sich die Krankheit im Frühstadium äußert, wie man sie diagnostiziert und behandelt und wie deren Verlauf ist.

Claudia Trenkwalder

Parkinson-Krankheit: Spätstadium und Komplikationen

Die Parkinson-Krankheit ist eine chronische Erkrankung als Folge eines Verlustes dopaminerger Zellen im Gehirn. Der Verlust schreitet unaufhaltsam fort, so dass die medikamentöse Therapie im Verlaufe der Jahre an Wirksamkeit verliert. Zudem können sich etliche motorische und nicht-motorische Komplikationen (autonome, neuropsychiatrische und Schlafstörungen) einstellen. Das vorliegende Kapitel erläutert allgemeinverständlich, welche Probleme im Verlaufe einer fortgeschrittenen Parkinson-Krankheit auftreten können und wie man diese beherrschen oder bessern kann.

Claudia Trenkwalder

Pflegebedürftigkeit

Speziell neurologische Krankheiten sind eine Hauptursache von Pflegebedürftigkeit. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, was der Gesetzgeber unter Pflegebedürftigkeit versteht, welche Pflegestufen bzw. -grade es gibt, wie diese festgelegt werden, wie man einen Antrag auf Leistungen aus der Pflegekasse stellt und welche Hilfen man bei Anerkennung als Pflegebedürftiger erfährt.

Carl D. Reimers, Michaela Pauline Lux

Polyneuropathien und Polyneuritiden

Polyneuropathien sind Erkrankungen, bei denen mehrere Nerven gleichzeitig betroffen sind. Sind sie durch eine entzündliche Erkrankung verursacht, so spricht man von einer Polyneuritis. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, welche Folgen eine Polyneuropathie haben kann, wie sie entsteht, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Carl D. Reimers, Jens Schmidt

Postkommotionelles Syndrom

Das postkommotionelle Syndrom ist die Folge einer Gehirnerschütterung. Meist kommt es nach einer Gehirnerschütterung nur über Tage bis wenige Wochen zu leichten Folgebeschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel oder leichten psychischen Auffälligkeiten. Ausnahmsweise dauern diese länger an. Der vorliegende Beitrag beschreibt allgemeinverständlich die möglichen Folgen einer Gehirnerschütterung, deren Behandlung und Prognose.

Carl D. Reimers

Restless-legs-Syndrom

Das Restless-legs-Syndrom führt zu einem Bewegungsdrang und Missempfindungen in den Beinen, die durch Bewegung oder andere physikalische Maßnahmen gebessert werden. Das Restless-legs-Syndrom nimmt mit dem Alter zu, häufig bestehen Verbindungen zu anderen Erkrankungen. Es lässt sich in aller Regel sehr gut medikamentös behandeln, meistens in niedriger Dosierung durch sog. Dopaminagonisten.

Walter Paulus, Claudia Trenkwalder

Schlafstörungen

Schlafstörungen sind häufige Erkrankungen, die bei vielen Menschen die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. In diesem Buch werden zwei wichtige Schlafstörungen, die Narkolepsie und das Restless-legs-Syndrom, gesondert besprochen. Das Kapitel über Schlafstörungen konzentriert sich daher auf die schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) und die Insomnie (Schlaflosigkeit). Häufigkeit, Ursachen, diagnostische Strategien und therapeutische Möglichkeiten werden allgemeinverständlich erläutert.

Bernhard J. Steinhoff

Sexualfunktionsstörungen

Die vorliegende Patienteninformation zu neurogenen Sexualfunktionsstörungen beschreibt allgemeinverständlich die Symptome der Erkrankungen und welche medikamentösen und sonstigen Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Ines Kurze

Spastik

Unter Spastik versteht man eine Behinderung der körpereigenen Willkürmotorik durch Schädigung der Leitungsbahnen zwischen der motorischen Rinde und dem Rückenmark. Hierdurch treten vor allen Dingen in leichteren Fällen Ungeschicklichkeit, Verkrampfung der Muskulatur, in schwereren Fällen auch Verlust der Willkürmotorik und Dominieren von reflexartigen Muskelverkrampfungen auf. Spastik wird in der Regel medikamentös und durch physikalische Therapie behandelt.

Walter Paulus

Synkopen (Ohnmachten)

Unter Synkopen versteht man Ohnmachten, die auf einer vorübergehenden Minderdurchblutung des Gehirns beruhen und zumeist auf einen plötzlichen Blutdruckabfall z. B. durch rasches Aufstehen oder langes Stehen verursacht werden. Dieses Kapitel vermittelt allgemeinverständlich, welche verschiedenen Formen von Synkopen es gibt, wie sie diagnostiziert werden und welche therapeutischen Maßnahmen man ergreifen kann.

Bernhard J. Steinhoff

Tinnitus

Unter Tinnitus versteht man ein meist sehr hochfrequentes, meist nur vom Patienten wahrgenommenes Geräusch, das in der überwiegenden Zahl der Fälle mit einer Hochtonschwerhörigkeit verknüpft ist und demzufolge mit höherem Lebensalter zunimmt. Der Tinnitus an sich ist sehr schwer zu behandeln. Die wichtigste Maßnahme besteht in einer Verhaltenstherapie, die letztlich zum Ziel hat zu lernen, die Aufmerksamkeit vom Tinnitus weg zu lenken. Schwerer und chronischer Tinnitus führt häufig zu einer begleitenden depressiven Entwicklung, die wiederum sehr viel besser behandelt werden kann.

Walter Paulus

Tremor

Unter einem Tremor versteht man rhythmisches unwillkürliches Zittern einzelner oder mehrerer Körperteile. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, welche Formen von Tremor es gibt, welche Ursachen diesen zugrunde liegen können und wie man das Zittern behandeln kann.

Carl D. Reimers

Trigeminusneuralgie

Die Trigeminusneuralgie ist ein sehr quälendes Schmerzsyndrom des fünften Hirnnerven (N. trigeminus). Sie führt zu Sekunden dauernden Schmerzattacken, die vielfach durch Berührung, Sprechen, Schlucken und Ähnliches ausgelöst werden. Ursache ist ein abnormer Gefäß-Nerven-Kontakt am Austritt des Nerven aus dem Hirnstamm. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich die Symptomatik, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten der Erkrankung.

Carl D. Reimers

Unkompliziertes Schleudertrauma der Halswirbelsäule

Ein Beschleunigungstrauma („Schleudertrauma“) der Halswirbelsäule entsteht in der Regel durch den Aufprall eines anderen Kraftfahrzeuges auf den eigenen Wagen. Besonders häufig geschieht dies beim Heckaufprall. Das Ausmaß der Verletzung hängt von der Richtung und dem Betrag der einwirkenden Kraft sowie deren Aufbaugeschwindigkeit, also von der Aufprallgeschwindigkeit des Fahrzeuges, der Kopfhaltung und der Muskelanspannung zum Zeitpunkt des Aufpralls ab. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, welche Folgen ein leichtes Beschleunigungstrauma hat, wie man es diagnostiziert und behandelt und welche Prognose es hat.

Niklas Reimers, Carl D. Reimers

Zervikale Myelopathie / zervikomedulläres Syndrom

Eine zervikale Myelopathie ist eine Rückenmarksschädigung durch eine Kompression (Quetschung) des Rückenmarkes im Rahmen degenerativer Veränderungen der Halswirbelsäule (Verschleißerscheinungen). Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich, wie es zu dieser Rückenmarksschädigung kommen kann, welches die Folgen sind, wie man sie behandelt und welche Prognose sie hat.

Niklas Reimers, Carl D. Reimers

Zervikale Radikulopathien

Von einer zervikalen Radikulopathie spricht man, wenn es zu einer Reizung oder Schädigung von Nervenwurzeln im Bereich der Halswirbelsäule kommt. Häufigste Ursache sind degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule (Verschleißerscheinungen). Aber auch entzündliche Erkrankungen oder Tumore kommen als seltene alternative Ursachen in Frage. Der vorliegende Beitrag erläutert allgemeinverständlich die Symptome, möglichen Ursachen, Diagnose, Behandlung und Prognose zervikaler Radikulopathien.

Niklas Reimers, Carl D. Reimers

Backmatter

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