Trichloressigsäure in Dermatika
- 23.02.2016
- Peeling
- Rezepturtipp für die Praxis aus der Praxis
- Verfasst von
- S. Braun
- Erschienen in
- Die Dermatologie | Ausgabe 4/2016
Auszug
Trichloressigsäure wirkt eiweißfällend, keratolytisch und ätzend. Als Wirkstoff ist sie in keinem Fertigarzneimittel enthalten, ihre Anwendung in kosmetischen Mitteln ist EU-weit gesetzlich verboten. Bei unterschiedlichen dermatologischen Anwendungsgebieten wird deshalb mit rezepturmäßig verordneten konzentrierten Trichloressigsäure-Lösungen lokal behandelt, so u. a. bei aktinischen Keratosen, Xanthelasmen, Hyperpigmentierungen und Narben sowie bei Hautproblemen in der ästhetischen Medizin durch Chemopeeling, beim Unguis incarnatus durch chemokaustische Matrixektomie sowie bei Verrucae vulgaris und Condylomata acuminata [1‐6]. Wegen der zahlreichen üblichen Konzentrationsstufen und Missverständnisse über die richtige Bezeichnung müssen sich Ärzte und Apotheker dringend auf die der Indikation entsprechende spezifische Zusammensetzung unter pharmazeutischer Standardisierung verständigen. …
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- Titel
- Trichloressigsäure in Dermatika
- Verfasst von
-
S. Braun
- Publikationsdatum
- 23.02.2016
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Schlagwörter
-
Peeling
Aktinische Keratose
Dermatologie - Erschienen in
-
Die Dermatologie / Ausgabe 4/2016
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00105-016-3771-9
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