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Weg von der Beschreibung hin zur Personalisierung

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Auszug

„Wir müssen uns klar machen, in welcher unglaublichen Umwandlung wir uns in der Dermatologie befinden“, begann Prof. Kilian Eyerich, Freiburg, seinen Vortrag. Lange Zeit basierte die Klassifikation der Hauterkrankungen rein auf der Morphologie, nun bewege man sich weg von der beschreibenden hin zur stratifizierten Medizin. In diesem Konzept, das sich bereits in der Hämatoonkologie und zum Teil in der Rheumatologie etabliert hat, orientiert sich die Einteilung von Erkrankungen nicht mehr an Organen, sondern an Signaturzytokinen und Signalkaskaden. Im Zuge dessen wurden sechs verschiedene Entzündungsmuster („patterns“) beschrieben:
  • das lichenoide Muster (1), zu dem etwa die Alopecia areata oder die Vitiligo zählen
  • das ekzematöse (2a) und das bullöse Muster (2b), die beispielsweise die atopische Dermatitis und den Pemphigus vulgaris einschließen
  • das psoriatische Muster (3), das neben der Psoriasis zum Beispiel auch die Acne vulgaris beinhaltet
  • das granulomatöse (4a) und das fibrogene Muster (4b), die unter anderem Keloide und die Rosazea einschließen
Titel
Weg von der Beschreibung hin zur Personalisierung
Verfasst von
Lea Stief
Publikationsdatum
21.05.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
hautnah dermatologie / Ausgabe 3/2024
Print ISSN: 0938-0221
Elektronische ISSN: 2196-6451
DOI
https://doi.org/10.1007/s15012-024-8413-9

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Bildnachweise
Patientin im Gespräch mit Ärztin/© bnenin | AdobeStock (Symbolbild mit Fotomodellen), La Roche-Posay Anthelios UVMune 400/© La Roche-Posay, Hand im Handschuh greift Effaclar Dose/© La Roche-Posay , Bild für CH/© L'Oréal Deutschland GmbH