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05.12.2018 | Pemphigus | CME | Ausgabe 1/2019

Der Hautarzt 1/2019

Immunadsorption in der Dermatologie

Zeitschrift:
Der Hautarzt > Ausgabe 1/2019
Autoren:
Franziska Hübner, Michael Kasperkiewicz, Detlef Zillikens, Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Enno Schmidt
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Meurer, Dresden
S. Ständer, Münster
E. von Stebut-Borschitz, Köln
R.-M. Szeimies, Recklinghausen
A. Zink, München

Zusammenfassung

Den blasenbildenden Autoimmundermatosen liegen pathogenetisch relevante Autoantikörper gegen Bestandteile der Epidermis und/oder oberflächennahen Schleimhäute (beim Pemphigus) bzw. gegen Strukturproteine der dermoepidermalen Junktionszone (bei den Pemphigoiderkrankungen) zugrunde. Mittels Immunadsorption (IA) können Antikörper aus dem Plasma entfernt werden. Daten zum adjuvanten Einsatz dieser Therapie in der Dermatologie liegen insbesondere für Patienten mit einem therapierefraktären oder schweren Pemphigus vulgaris und Pemphigus foliaceus, aber auch mit Pemphigoiderkrankungen vor. In den letzten Jahren wurden zudem verschiedene Therapieprotokolle für den Einsatz der IA bei Patienten mit schwerem atopischem Ekzem und erhöhten IgE-Spiegeln publiziert. Während hauptsächlich Panimmunglobulinadsorber bzw. bei der atopischen Dermatitis auch ein spezifischer Ig(Immunglobulin)E-Adsorber eingesetzt wurden, sind in Zukunft antigenspezifische Adsorber zu erwarten, die eine gezielte Reduktion der Autoantikörper ermöglichen.

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