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22.10.2019 | Peniskarzinom | CME | Ausgabe 11/2019

Der Onkologe 11/2019

Peniskarzinom

Diagnose und Therapie

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 11/2019
Autoren:
Prof. Dr. C. Protzel, O. W. Hakenberg
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

I.A. Adamietz, Hern
H. Christiansen, Hannover
​I. Gockel, Leipzig
M.-O. Grimm, Jena
A. Hasenburg, Mainz
A. Hochhaus, Jena
R. Hofheinz, Mannheim
F. Lordick, Leipzig
C. Röcken, Kiel
D. Schadendorf, Essen
M. Untch, Berlin

Zusammenfassung

Aufgrund der Seltenheit des Peniskarzinoms in Mitteleuropa und Nordamerika stellen sich Betroffene oft erst in späten Tumorstadien vor. Die Diagnose kann meist als Blickdiagnose des Primärtumors gestellt werden. Klinisch sind dessen Morphologie, Größe und Lagebeziehungen sowie die inguinalen Lymphknoten von Interesse. Die Entfernung (mikro-)metastatisch befallener Lymphknoten ist prognostisch entscheidend. Diese sind weder klinisch noch bildgebend mit ausreichender Sicherheit diagnostizierbar, was ein invasives Lymphknotenstaging erforderlich macht. Das Peniskarzinom kann nur im lokalisierten und im Stadium der frühen regionären Lymphknotenmetastasierung durch Operation geheilt werden. Der Primarius ist inklusive der metastasenhaltigen Lymphknoten möglichst frühzeitig komplett zu entfernen. Der Wunsch nach Organerhalt muss unter konsequenter Beachtung von Sicherheitsabständen umgesetzt werden. Ein suffizientes Lymphknotenmanagement ist für das Langzeitüberleben entscheidend.

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Literatur
Über diesen Artikel

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