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Die Urologie

Therapieoptionen bei seltenen urologischen Tumoren: Perspektiven durch molekulare Tumorboards

Erschienen in:

Zusammenfassung

Seltene urologische Tumoren wie neuroendokrine Prostatakarzinome, nicht-klarzellige Nierenzellkarzinome, Peniskarzinome und nicht-urotheliale Blasenkarzinome sind durch eine geringe Inzidenz, heterogene Biologie und eine unzureichende Evidenzlage charakterisiert. Molekulare Tumorboards (MTB) bieten einen vielversprechenden Ansatz, um durch die Integration histopathologischer und molekulargenetischer Informationen personalisierte Therapieentscheidungen zu ermöglichen. Der vorliegende Übersichtsartikel beleuchtet den aktuellen Stand molekularer Strategien für seltene urologische Malignome. Im Fokus stehen dabei die Pathogenese, klinischen Besonderheiten sowie Therapieansätze ausgewählter Entitäten. Zudem wird dargestellt, wie MTB – insbesondere bei therapierefraktären oder aggressiven Verläufen – relevante Zielstrukturen identifizieren und experimentelle Therapien (z. B. ADC, ICI, zielgerichtete Inhibitoren) einleiten können. Die wachsende Zahl tumoragnostischer Zulassungen unterstreicht die Notwendigkeit einer systematischen molekularen Charakterisierung, auch bei seltenen Entitäten. MTB tragen damit entscheidend zur Optimierung der Versorgung in diesem anspruchsvollen Patientenkollektiv bei.
Titel
Therapieoptionen bei seltenen urologischen Tumoren: Perspektiven durch molekulare Tumorboards
Verfasst von
Steffen Rausch
Isabel Heidegger
Johannes Linxweiler
Dr. Christoph Becker
Günther Niegisch
Publikationsdatum
23.12.2025
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Bildnachweise
Vortrag Renders/© Leo Pharma GmbH, Teaserbild Blutungsrisko managen bei Antikoagulation - Waage/© Leo Pharma GmbH, Vortrag Frankfurter Gerinnungssymposium/© LEO Pharma GmbH (Screenshot aus Vortrag), Thrombus und Patientin im Gespräch/© crevis / adobe.stock.com (Symbolbild mit Fotomodell)