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Die Urologie

Implantation dreiteiliger hydraulischer Penisprothesen in der klinischen Praxis

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Implantation dreiteiliger hydraulischer Penisprothesen („inflatable penile prosthesis“, IPP) stellt den Goldstandard zur Behandlung der therapierefraktären erektilen Dysfunktion dar.

Ziel der Arbeit

Das Ziel der Arbeit ist eine praxisorientierte Darstellung der aktuellen Indikationen, des perioperativen Managements, operativer Techniken und des Komplikationsmanagements.

Material und Methoden

Die narrative Übersichtsarbeit wurde unter Berücksichtigung aktueller EAU-Leitlinien und relevanter Literatur erstellt.

Ergebnisse

Die IPP ist indiziert nach Versagen konservativer Therapien sowie bei Peyronie-Krankheit, Priapismus oder nach geschlechtsangleichender Operation. Der penoskrotale Zugang bietet operative Vorteile. Moderne Implantate und Infektionsprävention senken Komplikationen. Die ektopische Reservoirplatzierung ist sicher, besonders bei voroperierten Patienten.

Schlussfolgerung

Die IPP-Implantation ist sicher, effektiv und mit hoher Patientenzufriedenheit verbunden. Standardisierte chirurgische Technik und strukturiertes Komplikationsmanagement sind entscheidend.
Titel
Implantation dreiteiliger hydraulischer Penisprothesen in der klinischen Praxis
Verfasst von
Prof. Dr. med. Daniar Osmonov
Agnieszka Chomicz
Axel Stuart Merseburger
Marie Christine Roesch
Publikationsdatum
05.03.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Urologie / Ausgabe 4/2026
Print ISSN: 2731-7064
Elektronische ISSN: 2731-7072
DOI
https://doi.org/10.1007/s00120-026-02793-9
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