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02.11.2017 | Originalien | Ausgabe 10/2018

Der Ophthalmologe 10/2018

Per aspera ad astra: Einführung einer elektronischen Patientenakte an einer Universitätsaugenklinik

Erfahrungen mit „FIDUS“ in der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum des Saarlandes UKS

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 10/2018
Autoren:
Dr. C. Spira-Eppig, T. Eppig, M. Bischof, G. Schießl, G. Milioti, B. Käsmann-Kellner, H. Carstensen, B. Schick, B. Seitz
Wichtige Hinweise
Vorgestellt auf dem 115. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft in Berlin.

Zusammenfassung

Hintergrund

Mehr als 60 Jahre lang führte die Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum des Saarlandes UKS handschriftliche Papierakten. Wachsende Dokumentationspflichten, sprunghaft zunehmende elektronische Diagnostikdaten, überfüllte Archive und nichtverfügbare Papierakten waren wesentliche Gründe zur Einführung einer elektronischen Patientenakte (EPA).

Methodik

Die EPA wurde gezielt an die Anforderungen der Klinik für Augenheilkunde am UKS angepasst, um eine standardisierte und reibungslose Dokumentation und Patientenbetreuung in allen Klinikbereichen zu gewährleisten. Eine nahtlose Integration in das Klinikinformationssystem (KIS) und eine netzwerkfähige Diagnostiksoftware waren neben einer zeitnahen Digitalisierung der bereits vorhandenen Papierakten essenziell. Faktoren wie die visuelle Gestaltung der elektronischen Akte, Benutzerfreundlichkeit und Referenzinstallationen der Software in anderen Kliniken waren entscheidend für die Wahl von FIDUS (Arztservice Wente GmbH, Darmstadt, Deutschland) als EPA-Software.

Ergebnisse

Nach 1 ½-jähriger Vorbereitungszeit führten wir im Januar 2016 die EPA erfolgreich ein und entwickeln sie fortlaufend weiter. Über Schnittstellen erhält die EPA Patientenstammdaten vom KIS sowie Untersuchungsdaten direkt von elektronischen Diagnostikgeräten. Papierakten werden datenschutz- und rechtskonform digitalisiert und sind aus der EPA direkt elektronisch aufrufbar.

Diskussion

Bei sorgfältiger Planung unter rechtzeitiger Einbindung von IT-Experten, Ärztinnen und Ärzten, nichtärztlichem Personal sowie der Forschungsabteilung und Verwaltung kann die Umstellung auf eine EPA bei laufendem Klinikbetrieb erfolgreich durchgeführt werden.

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