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01.03.2004 | Originalien | Ausgabe 3/2004

Der Ophthalmologe 3/2004

Perfluorhexyloktan (F6H8) als Endotamponade bei Patienten mit komplizierter Netzhautablösung

Ergebnisse nach 6 Monaten

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 3/2004
Autoren:
Prof. Dr. H. Gerding, A. Kolck
Wichtige Hinweise
In Auszügen vorgetragen auf der 100. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft in Berlin, 26.9.–29.9.2002.

Zusammenfassung

Hintergrund

Mit Perfluorhexyloktan (F6H8) wurde erstmalig ein schweres Medium (Dichte >1g/cm3) zur postoperativen Endotamponade (bis 3 Monate) in der vitreoretinalen Chirurgie verfügbar. Langzeitige Nachbeobachtungen nach F6H8-Anwendung liegen nicht vor.

Fragestellung

Analyse der Effizienz und Verträglichkeit von F6H8 an Augen mit Reablatio nach vorangegangenen retinalen/vitreoretinalen Eingriffen.

Patienten und Methoden

Klinische Verlaufsanalyse während/nach Anwendung von F6H8 (17 Patienten). Anwendungsdauer im Median 25 Tage. Nachbeobachtungszeit: 6 Monate nach F6H8-Entfernung.

Ergebnisse

Bei 16/17 Augen konnte durch F6H8-Anwendung eine primäre Netzhautanlage erzielt werden. An 8 Augen stellte sich im Nachbeobachtungszeitraum eine Reablatio ein. Nach Reoperation Netzhautanlage vollständig bei 12/17, stabile partielle Ablatio an 4/17 und totale Ablatio an 1/17 Augen. Häufigste Komplikationen der F6H8-Anwendung waren Dispersion 17/17, Hypotonie 14/17, ausgeprägte Zellpräzipitate von Linse/Vordersegment 7/17, starke Kapselfibrose 8/17 und Keratopathie 6/17.

Schlussfolgerungen

Der hohe Anteil chronischer Hypotonien scheint die Anwendbarkeit von F6H8 bei mehrfach voroperierten Augen erheblich zu limitieren.

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