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14.06.2018 | Originalien | Ausgabe 2/2019

Der Chirurg 2/2019

Perioperative Sicherheit der intraperitonealen Aerosolchemotherapie

Analyse unserer ersten 111 PIPAC(„pressurized intraperitoneal aerosol chemotherapy“)-Prozeduren

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 2/2019
Autoren:
Dr. B. Jansen-Winkeln, R. Thieme, L. Haase, S. Niebisch, C. Pommer, O. Lyros, J. Zimmer, F. Lordick, Y. Remane, R. Frontini, I. Gockel
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Die Onlineversion dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00104-018-0667-5) enthält eine Checkliste zur klinikinternen SOP („Standard Operating Procedure“) zur Durchführung der PIPAC im Operationssaal. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf http://​www.​springermedizin.​de/​der-chirurg zur Verfügung. Sie finden das Zusatzmaterial am Beitragsende unter „Supplementary Material“.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die „pressurized intraperitoneal aerosol chemotherapy“ (PIPAC) ist ein neuer Baustein in der Behandlung von Patienten mit Peritonealkarzinose. Durch laparoskopische Applikation eines Aerosols aus Chemotherapeutika im Abdomen kann eine lokale Wirkung erreicht werden. Dies kann zusammen mit einer systemischen Therapie durchgeführt werden.

Methodik

Wir haben im Rahmen einer Registerstudie die Daten unserer ersten 111 PIPAC-Prozeduren prospektiv dokumentiert und ausgewertet. Die Betrachtung fokussiert die perioperative Patientensicherheit und die Sicherheit am Arbeitsplatz. Die perioperativen klinischen Patientendaten wurden analysiert und die Platinkonzentration im Operationssaal mittels Wischproben geprüft.

Ergebnisse

Insgesamt 62 Patienten konnten für eine PIPAC geplant und 121 Operationen durchgeführt werden. 9‑mal konnte kein sicherer Zugang in das Abdomen erzielt werden. 54 Patienten erhielten 111 PIPAC-Behandlungen. Ein Patient verstarb infolge einer Darmperforation, 6 Zugangsläsionen am Darm konnten umgehend versorgt werden und heilten problemlos. Ein weiterer Patient entwickelte ein postoperatives Nierenversagen. Ansonsten zeigten sich keine Majorkomplikation und keine Toxizität.

Diskussion

Die PIPAC kann gut als Ergänzung einer systemischen medikamentösen Behandlung bei Peritonealkarzinose appliziert werden. Wichtig ist die Selektion der geeigneten Patienten. Die PIPAC ist ein risikoarmes Verfahren, wenn die Durchführung unter strengen Indikationskriterien und standardisierten Bedingungen stattfindet – für Patienten und für Ärzte.

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Zusatzmaterial
Zusätzliche Checkliste: klinikinterne SOP zur Durchführung der PIPAC im Operationssaal
104_2018_667_MOESM1_ESM.pdf
Literatur
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