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01.12.2014 | Leitthema | Ausgabe 12/2014

Der Onkologe 12/2014

Perioperative Therapie bei Adenokarzinomen des Ösophagus und ösophagogastralen Übergangs

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 12/2014
Autoren:
Dr. M. Knödler, T. Kuhnt, F. Lordick

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Behandlung lokal fortgeschrittener Adenokarzinome des Ösophagus und des ösophagogastralen Übergangs wurde über Jahrzehnte kontrovers diskutiert. Die chirurgische Resektion wurde als die einzige kurative Behandlungsmodalität angesehen.

Ziel und Ergebnisse

Kontrollierte klinische Studien konnten belegen, dass neoadjuvante Therapiekonzepte zur Verbesserung der R0-Resektionsrate, Senkung der systemischen Rezidivrate und zur Verbesserung der Gesamtprognose führen. Die neoadjuvante Chemotherapie wurde mittlerweile für die Behandlung der Tumorstadien cT3 und resektabel cT4 als Standard etabliert. Die Radiochemotherapie kann eine alternative Behandlungsoption hierfür sein. Trotz der Fortschritte erreicht man bei etwa 30–60 % der Patienten keine langfristige Tumorkontrolle. Wirksamere Behandlungsregime werden benötigt.

Schlussfolgerung

Um bessere Ergebnisse zu erreichen, sollte die kurative Therapie des Ösophaguskarzinoms an Zentren mit interdisziplinärer Zusammenarbeit, Qualitätssicherung und Erfahrung erfolgen. Aktuelle Forschungsschwerpunkte richten sich auf personalisierte Therapien sowie die Erforschung prädiktiver und prognostischer Parameter.

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Literatur
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