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Gefässchirurgie

Raucherentwöhnung bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit

Erschienen in:

Zusammenfassung

Bei der Entwicklung der peripheren arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) als typischer Manifestation der Arteriosklerose kommt unter anderem auch dem Tabakrauchen eine besondere Rolle zu. Obwohl die pAVK im Volksmund auch als Raucherbein bezeichnet wird, gibt es bislang kaum Forschung zum Rauchstopp bei pAVK-Patienten. Dieser Beitrag beleuchtet die wissenschaftliche Evidenz zum Zusammenhang zwischen Tabakkonsum bzw. Raucherentwöhnung und der Entstehung von pAVK sowie zum Einfluss von Strategien zum Rauchverzicht. Unter Bezugnahme auf die S3-Leitlinie „Rauchen und Tabakabhängigkeit: Screening, Diagnostik und Behandlung“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) werden die grundsätzlichen Chancen und Grenzen von Rauchentwöhnungsprogrammen, verhaltenstherapeutischen und medikamentösen Ansätzen, Nikotinersatztherapie und schadstoffreduzierten elektronischen nikotinfreisetzenden Systemen zum Erreichen einer Rauchabstinenz diskutiert.
Titel
Raucherentwöhnung bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit
Verfasst von
Prof. Dr. Knut Kröger
Sebastian Scheliga
Mara Derissen
Ute Habel
Hinrich Böhner
Publikationsdatum
16.10.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Gefässchirurgie / Ausgabe 7/2023
Print ISSN: 0948-7034
Elektronische ISSN: 1434-3932
DOI
https://doi.org/10.1007/s00772-023-01039-8
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