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09.08.2016 | Periphere arterielle Verschlusskrankheit | Originalien | Ausgabe 5/2016

Gefässchirurgie 5/2016

Perkutane endovaskuläre Therapie der infrainguinalen PAVK

Ergebnisse der PSI-Registerstudie an 74 deutschen Gefäßzentren

Zeitschrift:
Gefässchirurgie > Ausgabe 5/2016
Autoren:
Dr. C.-A. Behrendt, F. Heidemann, K. Haustein, R. T. Grundmann, E. S. Debus, PSI-Collaborators
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Eine ausführliche Zentrenliste der PSI-Collaborators finden Sie online als „Supplementary Material“ unter doi: 10.​1007/​s00772-016-0177-z
PSI-Collaborators: K. M. Balzer, R. Banafsche, L. Barbera, M. Baumhäkel, E. Blajan, H. Böhner, P. Breuer, U. Brune, J. Brunkwall, T. Bürger, S. Classen, A. Cöster, P. Dahl, E. S. Debus, J. P. Delgado, H. Dill, S. Eder, T. Fährenkemper , B. Feidicker, J. Forkel, J. Gahlen, B. Geier, R. Ghotbi, H. Görtz, J. Gräbedünkel, W. Gunkel, O. Hader, T. Hammermüller, J. Hatzl, J. Hoffmann, M. Hofmann, U. Huberts, M. Jacobs, V. Kiechle, M. Kindermann, M. Kleemann, P. Kolka, M. Krahl, T. Krönert, G. Krupski-Berdien, H. Kuffner, M. Kuhnert, T. Lange, V. K. Lauff, T. Lesser, F. Liewald, D. Lommel, M. Naundorf, K. Nitschmann, S. Nöldeke, T. Noppeney, A. Oberhuber, D. M. Ockert, K.-H. Orend, U. Ossig, C. Petridis, A. Pflugradt, U. Quellmalz, P. Reimer, J. Remig, P. Richter, G. Riepe, G. Rümenapf, T. Schaefer, H. Schelzig, G. Schmidt, M. Schneider, J. Schofer, S. Seifert, M. Siggelkow, S. Sixt, E. Stautner, A. Stehr, M. Storck, O. E. Teebken, J. Teßarek, K.-D. Thom, W. P. Tigges, G. Voshage, K.-D. Wagenbreth, K. P. Walluscheck, D. Walter, R. Weidenhagen, B. Weis-Müller, H. Wenk, M. Wenk, M. Wiedner, J. Wilde, F. T. Wittstock.
Mit Unterstützung der B.-Braun-Stiftung, der Arbeitsgruppe GermanVasc und der Vereinigung Norddeutscher Gefäßmediziner (NGM e. V.); unter der Schirmherrschaft des Deutschen Instituts für Gefäßmedizinische Gesundheitsforschung (DIGG) der DGG.
Ein Kommentar zu Beitrag ist unter http://​dx.​doi.​org/​10.​1007/​s00772-016-0202-2 zu finden.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die PSI-Studie sollte über einen Zeitraum von 3 Monaten an einer möglichst repräsentativen Anzahl von mehrheitlich gefäßchirurgischen Gefäßzentren konsekutiv alle perkutanen endovaskulären Behandlungen bei infrainguinaler PAVK erfassen und dadurch einen Einblick in die Versorgungsrealität ermöglichen.

Methodik

Eingeschlossen wurden Patienten mit einer intermittierenden Claudicatio (IC, Fontaine-Stadium II) und einer kritischen Extremitätenischämie (CLI, Fontaine-Stadien III und IV). Zentren mit einer Datenübermittlung von weniger als 5 Behandlungsfällen in 3 Monaten oder nicht bestätigter konsekutiver Datenübermittlung wurden von der Teilnahme ausgeschlossen.

Ergebnisse

In die Endauswertung gingen insgesamt 2798 Behandlungsfälle aus 74 Studienzentren ein. 65/74 (87,8 %) der Zentren waren unter gefäßchirurgischer Leitung. Etwa 33 % der Interventionen in gefäßchirurgisch geführten Zentren wurden durch Radiologen durchgeführt. Patienten mit IC und CLI unterschieden sich signifikant in ihren Risikofaktoren, wobei besonders chronische Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus und kardiale Risikofaktoren zu betonen sind. 41,3 % der Patienten mit PAVK im Stadium II wiesen drei offene Unterschenkelgefäße auf, verglichen mit lediglich 10,8 % der Patienten im Stadium IV. Die perkutane endovaskuläre Behandlung der IC war hinsichtlich schwerer periinterventioneller Komplikationen ein sicheres Verfahren, schwere Komplikationen traten in weniger als 1 % auf, keine Todesfälle bei IC. Nur 4,5 % aller Behandlungen wurden unter ambulanten Bedingungen durchgeführt. In der suprapoplitealen Strombahn wurde der selbstexpandierende Bare-Metal-Stent vor der Standard-PTA und dem medikamentenbeschichteten Ballon am häufigsten verwendet. In der infrapoplitealen Strombahn fand die Standard-PTA den häufigsten Zuspruch.

Schlussfolgerung

Wesentliche Aufgabe der PSI-Studie war es, die angewandten endovaskulären Techniken bei supra- und infrapoplitealen Läsionen zu erfassen und Daten für eine Beschreibung der Ist-Situation zu erheben. Dies soll es in Zukunft – bei Wiederholung der Untersuchung – ermöglichen, Behandlungstrends nachzuweisen, um überprüfen zu können, wie schnell sich die Ergebnisse (randomisierter) Studien in der Praxis umsetzen lassen.

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