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Periprothetische intertrochantäre Femurfraktur nach Oberflächenersatz des Hüftgelenks

Versorgung mit Zugschraubenosteosynthese

  • 01.11.2010
  • Kasuistiken
Erschienen in:

Zusammenfassung

Durch Verbesserung von Implantatdesign, Materialkombination und Instrumentarium erlebt der Oberflächenersatz des Hüftgelenks eine Renaissance. Damit steigt aber allgemein das Risiko, auch bei diesem Prothesentyp eine periprothetische Fraktur zu erleiden. Dabei unterscheiden sich die mehrheitlich iatrogen verursachten Kopf-Hals-Frakturen von den traumatisch bedingten trochantären Frakturen. Besonders bei letzteren stellt sich die Frage eines Prothesenerhalts da es sich um ein junges, aktives Patientenklientel handelt.
Wir berichten über einen damals 31-jährigen Patienten, der bei einliegendem Oberflächenersatz nach McMinn eine intertrochantäre Fraktur 31 A2.1 nach der AO-Klassifikation (AO Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen) erlitt und in unserer Einrichtung mit 3 AO-Zugschrauben in perkutaner Technik versorgt wurde. Zweiundzwanzig Monate nach der operativen Stabilisierung zeigte sich ein gutes Bewegungsausmaß bei in guter Stellung vollständig konsolidierter Fraktur. Der Harris Hip Score betrug bei der Nachuntersuchung 97 Punkte.
Titel
Periprothetische intertrochantäre Femurfraktur nach Oberflächenersatz des Hüftgelenks
Versorgung mit Zugschraubenosteosynthese
Verfasst von
Dr. T. Lein
J. Schlee
M. Kothe
F. Moritz
D.T. Wubtaye
Publikationsdatum
01.11.2010
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Unfallchirurgie / Ausgabe 11/2010
Print ISSN: 2731-7021
Elektronische ISSN: 2731-703X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00113-009-1714-y
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