Peritonealdialyse: Potenzial für Versorgungssicherheit
- 31.03.2025
- Peritonealdialyse
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. med. Benedikt Kolbrink
- Prof. Dr. med. Mark Dominik Alscher
- Erschienen in
- Die Nephrologie | Ausgabe 4/2025
Zusammenfassung
Hintergrund
Der demographische Wandel und der Fachkräftemangel belasten die Dialyseversorgung in Deutschland erheblich. Mit steigenden Patientenzahlen und knappen Ressourcen wird die Versorgung zunehmend herausfordernd. Die Peritonealdialyse (PD) könnte als Alternative zur Hämodialyse (HD) Abhilfe schaffen, bleibt jedoch in Deutschland unterrepräsentiert.
Ziel der Arbeit
Beschreibung, wie die PD zur Sicherung der Dialyseversorgung beitragen kann und welche Barrieren ihre Verbreitung hemmen.
Material und Methoden
Analyse aktueller Studien und statistischer Daten zur Dialyseversorgung in Deutschland sowie Bewertung der Überlebensraten, der Lebensqualität und der wirtschaftlichen Effizienz von PD im Vergleich zu HD.
Ergebnisse
Die PD zeigt vergleichbare Überlebensraten zur HD, bietet jedoch Vorteile hinsichtlich Lebensqualität und Ressourcenschonung. Sie ermöglicht eine heimatnahe Versorgung und reduziert den Fachkräftebedarf in Dialysezentren. Die Verbreitung der PD wird jedoch durch geringe Bekanntheit, teilweise unzureichende Vergütung und infrastrukturelle Defizite begrenzt.
Diskussion
Eine stärkere Förderung der PD könnte die Versorgungssicherheit in Deutschland langfristig verbessern. Notwendig sind Aufklärungskampagnen, Anpassungen der Vergütungsstrukturen und ein Ausbau der Ausbildungskapazitäten. Dies würde nicht nur die Dialyseversorgung entlasten, sondern auch die Patientenautonomie fördern.
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- Titel
- Peritonealdialyse: Potenzial für Versorgungssicherheit
- Verfasst von
-
Dr. med. Benedikt Kolbrink
Prof. Dr. med. Mark Dominik Alscher
- Publikationsdatum
- 31.03.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Peritonealdialyse
Nephrologie - Erschienen in
-
Die Nephrologie / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 2731-7463
Elektronische ISSN: 2731-7471 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11560-025-00845-3
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