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Die Chirurgie

Chirurgische Therapie des Pseudomyxoma-peritonei-Syndroms – zytoreduktive Chirurgie und hypertherme intraperitoneale Chemotherapie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Pseudomyxoma-peritonei-Syndrom (PMP) ist eine seltene Erkrankung, bei der die Chirurgie die Grundlage der Behandlung darstellt.

Methode

Übersicht zum aktuellen Behandlungsstandard.

Ergebnisse

Zytoreduktive Chirurgie (CRS) in Kombination mit der hyperthermen intraperitonealen Chemotherapie (HIPEC) bilden die Grundlage der Therapie des PMP. Der Peritonealkarzinoseindex sollte präoperativ anhand der Bildgebung und/oder Laparoskopie bestimmt, intraoperativ validiert und jeweils dokumentiert werden. Eine extraperitoneale Präparation ermöglicht eine weitreichende En-block-Resektion des Peritoneums und der befallenen viszeralen Areale. Die HIPEC sollte mit Mitomycin C über 60–90 min erfolgen. Die vollständige CRS (CC = 0, CC = 1) und der histologische Subtyp sind für die Prognose relevant. Strukturierte Ausbildungsprogramme und Mentoring können die Lernkurve optimieren. Die Nachsorge sollte am operativen Zentrum erfolgen. Nach Ausgangsbildgebung 3 Monate nach CRS sollte in den erst 2 Jahren alle 6 Monate eine Kontrolle erfolgen. Danach können die Intervalle auf 1 Jahr verlängert werden.

Schlussfolgerung

Standardisierung chirurgische Therapie und HIPEC, optimierte Ausbildung und strukturierte Nachsorge am Zentrum führen zu einer hervorragender Langzeitprognose des PMP.
Titel
Chirurgische Therapie des Pseudomyxoma-peritonei-Syndroms – zytoreduktive Chirurgie und hypertherme intraperitoneale Chemotherapie
Verfasst von
Prof. Dr. Roger Wahba, FEBS
Prof. Dr. Thomas Schmidt
Dr. Denise Buchner
Dr. Tristan Wagner
Prof. Dr. Christiane J. Bruns
Publikationsdatum
14.08.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Chirurgie / Ausgabe 10/2023
Print ISSN: 2731-6971
Elektronische ISSN: 2731-698X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00104-023-01937-3
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