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Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Was wir heute über die Borderline-Persönlichkeitsstörung wissen

Schnittverletzungen am Bauch

Die Lebenserwartung von Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist gegenüber der Normalbevölkerung um 7 Jahre verkürzt. Haben Sie somatische Komorbiditäten im Blick? Wie lässt sich eine BPS mithilfe des ICD-11 noch früher diagnostizieren und behandeln?

Behandlung von Jugendlichen mit PTSD und Borderline-Symptomatik

Selbstverletzung mit der Rasierklinge nahe des Handgelenks

Bisher existierten für diese bedeutende klinische Subgruppe nur sehr wenige Studien über die Wirksamkeit einer Psychotherapie. Das traumafokussierte DBT-PTBS-EA-Trial schließt diese Lücke und liefert praxisnahe Behandlungsansätze für das Teil-/Stationäre Setting.

Cannabis in der Jugend – neue Indizien zur Hirnentwicklung

Rauchende Teenies trinken Alkohol

Es gibt viele Hinweise, dass Cannabiskonsum in jungen Jahren dem Hirn langfristig schadet. Trotzdem bleibt die Frage der Kausalität ungeklärt: Neigen Jugendliche mit Psychosen zum Cannabiskonsum, um sich selbst zu therapieren, oder verursacht der Konsum die Psychose? Eine aktuelle Studie bringt Licht ins Dunkle.

Im Spannungsfeld

CME: Cannabinoide – riskantes Rauschmittel oder nützliche Arznei?

Cannabisprodukte

Es ist gut belegt, dass das Risiko für das Auftreten psychischer Erkrankungen durch den Gebrauch von Cannabis signifikant steigt. Demgegenüber steht die Verschreibung von medizinischen Cannabisprodukten. Die Einsatzmöglichkeiten bergen Chancen, erfordern aber eine ausführliche Beratung und Aufklärung der Betroffenen sowie eine individuelle Bewertung der Risiken.

Herausfordernde Differenzialdiagnostik

CME: Das Tourette-Syndrom von funktionellen Bewegungsstörungen abgrenzen

Junger Mann verzieht das Gesicht

Bei typischer Symptomkonstellation ist die Tourette-Syndrom-Diagnose einfach zu stellen. In jüngster Zeit stellen sich in spezialisierten Zentren jedoch zunehmend Betroffene vor, die "Tic- und Tourette-ähnliche" funktionelle Störungen haben. Diese Differenzierung stellt eine diagnostische Herausforderung dar.

CME-Fortbildungsartikel

03.09.2021 | Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen | CME | Ausgabe 9/2021

Behandlung psychisch erkrankter Eltern – Awareness für Kinder stärken

Eine Sensibilisierung für die besonderen Herausforderungen in Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil und der richtige Umgang mit diesen müssen mehr in die Versorgung einfließen. Die einfache Frage „Wie geht es Ihnen als Eltern und …

24.06.2021 | Ticstörungen | CME Fortbildung | Ausgabe 6/2021

CME: Tourette-Syndrom – wer tickt hier richtig?

Bei typischer Symptomkonstellation ist die Diagnose Tourette-Syndrom einfach zu stellen. In jüngster Zeit stellen sich jedoch zunehmend Betroffene vor, die funktionelle Störungen mit "Tic- und Tourette-ähnlichen" Bewegungen und Lautäußerungen haben. Diese Differenzierung stellt eine diagnostische Herausforderung dar, ist aber unabdingbare Voraussetzung für eine adäquate Therapie.

09.06.2021 | Cannabinoide | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 3/2021

CME: Cannabinoide – riskantes Rauschmittel oder nützliche Arznei?

Es ist gut belegt, dass das Risiko für das Auftreten psychischer Erkrankungen durch den Gebrauch von Cannabis signifikant steigt. Demgegenüber steht die Verschreibung von medizinischen Cannabisprodukten. Die Einsatzmöglichkeiten bergen Chancen, erfordern aber eine ausführliche Beratung und Aufklärung der Betroffenen sowie eine individuelle Bewertung der Risiken.

08.04.2021 | Neurologische Diagnostik | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 2/2021

CME: Das Tourette-Syndrom von funktionellen Bewegungsstörungen abgrenzen

Bei typischer Symptomkonstellation ist die Tourette-Syndrom-Diagnose einfach zu stellen. In jüngster Zeit stellen sich in spezialisierten Zentren jedoch zunehmend Betroffene vor, die "Tic- und Tourette-ähnliche" funktionelle Störungen haben. Diese Differenzierung stellt eine diagnostische Herausforderung dar.

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Impulskontrollstörungen bei Morbus Parkinson können enorme wirtschaftliche und psychosoziale Auswirkungen auf Betroffene und das familiäre Umfeld haben. Der hier beschriebene Fall unterstreicht die Notwendigkeit der aktiven Erkundigung nach Impulskontrollstörungen bei jeder Parkinson-Visite.

28.03.2019 | Suchterkrankungen in der Hausarztpraxis | Fortbildung | Ausgabe 2/2019

Ruin durch Cabergolin

Diagnose gesucht: Ein bis dahin psychiatrisch unauffälliger Landmaschinenmechaniker mit Restless-Legs-Syndrom entwickelt unter der Behandlung mit Cabergolin eine Spielsucht, häuft massiv Schulden an und begeht einen Suizidversuch.

14.01.2019 | Wechselwirkungen und unerwünschte Wirkungen | Psychiatrie | Ausgabe 1/2019

Sexuelle Nebenwirkungen unter Neuroleptika

Medikamente haben oft ungewollte Nebenwirkungen, die die Compliance beeinflussen. Nicht alles wird von den Patienten frei mitgeteilt, sondern muss vom Arzt aktiv angesprochen werden – wie im vorliegenden Fall einer schwerwiegenden sexuellen Nebenwirkung. 

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Univ.-Prof. Dr. med. Annette Richter-Unruh

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Sarah Hohmann, Frank Enning, Claudia Trasselli, Alexandra Sondergeld, Marco Heser, Antje Breisacher, Tobias Banaschewski, Martin Bohus, Christian Schmahl

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Behandlung von Jugendlichen mit PTSD und Borderline-Symptomatik

Eine Pilotstudie

Bisher existierten für diese bedeutende klinische Subgruppe nur sehr wenige Studien über die Wirksamkeit einer Psychotherapie. Das traumafokussierte DBT-PTBS-EA-Trial schließt diese Lücke und liefert praxisnahe Behandlungsansätze für das Teil-/Stationäre Setting.

Autoren:
Sven Cornelisse, Miriam Biermann, Frank Enning, Christian Schmahl, Nikolaus Kleindienst

08.06.2021 | Borderline Typus | Originalien | Ausgabe 4/2021 Open Access

Pathologische Dissoziation bei Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung

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Trotz der hohen Relevanz dissoziativer Phänomene bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist das Konzept der pathologischen Dissoziation bisher kaum in diesem Kontext untersucht worden. Zur Operationalisierung von pathologischer …

Autoren:
Prof. Dr. Carsten Spitzer, Philipp Göbel, Tobias Wilfer, Kathrin Dreyße, Michael Armbrust, Alexander Lischke

08.06.2021 | Borderline Typus | Leitthema | Ausgabe 7/2021

Was wir heute über die Borderline-Persönlichkeitsstörung wissen

Die Lebenserwartung von Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist gegenüber der Normalbevölkerung um 7 Jahre verkürzt. Haben Sie somatische Komorbiditäten im Blick? Wie lässt sich eine BPS mithilfe des ICD-11 noch früher diagnostizieren und behandeln?

Autoren:
Jutta Stoffers-Winterling, Annegret Krause-Utz, Klaus Lieb, Prof. Dr. Martin Bohus

07.06.2021 | Borderline Typus | Leitthema | Ausgabe 7/2021

Wird die BPS bald zur Gruppe der "schweren psychischen Störungen" gezählt?

Bisher war die Klassifizierung als "schwere psychische Störung" den psychotischen Erkrankungen und schweren unipolaren Depressionen vorbehalten. Sollten auch Patienten mit einer Boderline-Persönlichkeitsstörung zukünftig unter die Gruppe der SMIs fallen? Für die Diskussion sind die gesundheitsökonomischen Auswirkungen, die auftretenden somatischen Komorbiditäten und die Mortalität einer Erkrankung entscheidend. 

Autoren:
Prof. Dr. Frank Jacobi, Raphaela Grafiadeli, Hannah Volkmann, Isabella Schneider

21.05.2021 | Borderline Typus | Leitthema | Ausgabe 7/2021

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