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Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Borderline-Störungen: Traumaspezifisch behandeln lohnt sich bei komorbider PTBS

Psychotherapie

Etwa die Hälfte der behandlungssuchenden Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen (BPS) erfüllt die Diagnosekriterien einer komorbiden Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Lesen Sie im Beitrag, wie eine traumaspezifische Behandlung bei dieser Gruppe aussehen kann und welche Vorteile sie mit sich bringt.

Störungsspezifische Psychotherapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung

Psychotherapie

Die Entwicklung störungsspezifischer Psychotherapiemethoden hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich die therapeutische Prognose für Menschen mit der Diagnose einer Borderline-Persönlichkeitsstörung stark verbessert hat. Doch welche Methoden sind bei welchen Patientengruppen besonders effektiv?

S3-Leitlinie zur Verhinderung von Zwang: Prävention und Therapie aggressiven Verhaltens

CME: Gewalt und Zwang in der psychiatrischen Behandlung

Bett zur Fixierung psychiatrischer Patienten

Der Umgang mit Gewalt und Zwang ist ein kontroverses Thema in der Psychiatrie. Wenn Patienten fremdgefährdendes Verhalten zeigen, eine Behandlung aber ablehnen, werden Ärzte mit komplexen medizinischen, ethischen und rechtlichen Fragestellungen konfrontiert. Mit der 2018 erschienenen S3-Leitlinie stehen erstmals evidenz- und konsensbasierte Empfehlungen für den Umgang mit aggressivem Verhalten zur Verfügung.

Kinder und Jugendliche mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen

CME: Mit Alkoholschäden geboren? Vier diagnostische Säulen

Schwangere mit Glas Wein

Kinder mit fetaler Alkoholspektrumstörung leiden über die gesamte Lebensspanne hinweg unter schweren Beeinträchtigungen in kognitiven Funktionen, im Verhalten und in der Selbstständigkeit. Für die Prognose ist die frühe Diagnose im Kindesalter enorm wichtig. In der aktuellen S3-Leitlinie werden vier diagnostische Säulen berücksichtigt. 

Wie beeinflusst Corona die psychische Gesundheit?

Patientin unter Quarantäne

Wie wirkt sich die Coronapandemie auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung aus? Wie kann präventiv der Entstehung von psychiatrischen Erkrankungen in so einer Zeit entgegengewirkt werden? Und wie funktioniert die Versorgung psychisch Erkrankter während Pandemien? Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Ralph Ihl, Krefeld, berichtet von eigenen Erfahrungen und erklärt die Zusammenhänge.

CME-Fortbildungsartikel

09.09.2020 | Sozialpädiatrie | Zertifizierte Fortbildung | Sonderheft 1/2020

CME: Mit Alkoholschäden geboren? Vier diagnostische Säulen

Kinder mit fetaler Alkoholspektrumstörung leiden über die gesamte Lebensspanne hinweg unter schweren Beeinträchtigungen in kognitiven Funktionen, im Verhalten und in der Selbstständigkeit. Für die Prognose ist die frühe Diagnose im Kindesalter enorm wichtig. In der aktuellen S3-Leitlinie werden vier diagnostische Säulen berücksichtigt. 

24.08.2020 | Selbst- und Fremdgefährdung | Zertifizierte Fortbildung Psychiatrie | Ausgabe 7-8/2020

CME: Gewalt und Zwang in der psychiatrischen Behandlung

Der Umgang mit Gewalt und Zwang ist ein kontroverses Thema in der Psychiatrie. Wenn Patienten fremdgefährdendes Verhalten zeigen, eine Behandlung aber ablehnen, werden Ärzte mit komplexen medizinischen, ethischen und rechtlichen Fragestellungen konfrontiert. Mit der 2018 erschienenen S3-Leitlinie stehen erstmals evidenz- und konsensbasierte Empfehlungen für den Umgang mit aggressivem Verhalten zur Verfügung.

29.06.2020 | Dermatologische Psychosomatik | CME | Ausgabe 4/2020

CME: Dermatillomanie – pathologisches Bearbeiten der Haut

Dermatillomanie ist eine psychische Störung, die mit erheblichen medizinischen Risiken und psychosozialen Beeinträchtigungen einhergeht und häufig übersehen wird. Wichtiges zu Symptomatik, Ursachen und Behandlungs- sowie Beratungsmöglichkeiten lesen Sie im Beitrag.

14.06.2020 | Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen | CME | Ausgabe 9/2020

CME: Diagnostik und Therapie von Persönlichkeitsstörungen – Neues in ICD-11

Mit der ICD-11 kommt es zu einer grundsätzlichen Veränderung im diagnostischen Vorgehen bei Persönlichkeitsstörung, da eine dimensionale Schweregraddiagnostik an die Stelle spezifischer Kategorien tritt. Was das konkret bedeutet und welche Therapien aktuell und in Zukunft empfohlen werden, lesen Sie im Beitrag.

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28.03.2019 | Anpassungsstörungen | Fortbildung | Ausgabe 2/2019

Ruin durch Cabergolin

Diagnose gesucht: Ein bis dahin psychiatrisch unauffälliger Landmaschinenmechaniker mit Restless-Legs-Syndrom entwickelt unter der Behandlung mit Cabergolin eine Spielsucht, häuft massiv Schulden an und begeht einen Suizidversuch.

14.01.2019 | Wechselwirkungen und unerwünschte Wirkungen | Psychiatrie | Ausgabe 1/2019

Sexuelle Nebenwirkungen unter Neuroleptika

Medikamente haben oft ungewollte Nebenwirkungen, die die Compliance beeinflussen. Nicht alles wird von den Patienten frei mitgeteilt, sondern muss vom Arzt aktiv angesprochen werden – wie im vorliegenden Fall einer schwerwiegenden sexuellen Nebenwirkung. 

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Autoren:
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26.08.2020 | Borderline Typus | Schwerpunkt: Psychotherapieforschung - Originalien Open Access

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23.08.2020 | Borderline Typus | Schwerpunkt: Behandlung und Prävention von Borderline-Persönlichkeitsstörungen - Übersichten | Ausgabe 5/2020

Modulare Psychotherapie bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung

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20.08.2020 | Borderline Typus | Schwerpunkt: Behandlung und Prävention von Borderline-Persönlichkeitsstörungen - Originalien | Ausgabe 5/2020 Open Access

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09.08.2020 | Borderline Typus | Schwerpunkt: Behandlung und Prävention von Borderline-Persönlichkeitsstörungen - Übersichten | Ausgabe 5/2020

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