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Die Onkologie

PET beim Hodgkin-Lymphom

Verbessert die Positronenemissionstomographie die Behandlung?

  • 01.01.2010
  • Leitthema
Erschienen in:

Zusammenfassung

Wenn die FDG-PET nach 2 Zyklen Chemotherapie (Interim-PET) negativ ist, entwickelt sich nur selten ein Rezidiv. Daraus folgt ein hoher negativer prognostischer Wert der FDG-PET im Therapiemonitoring des Hodgkin-Lymphoms. Der Schritt zur responseadaptierten Therapie (Therapie-Deeskalation) mittels Interim-PET sollte in Therapieoptimierungsstudien wissenschaftlich begleitet werden. Dies erhöht die Patientensicherheit und sollte eine Referenzbegutachtung der Interim-PET einschließen. Nach Abschluss der Chemotherapie konnte in der HD15-Studie der German Hodgkin Study Group (GHSG) ein progressionsfreies Überleben bei 95% der PET-negativen Patienten in partieller Remission gezeigt werden. Bei Verzicht auf eine Strahlentherapie bei Patienten in partieller Remission mit Restgewebe ≥2,5 cm erhöhte sich die Rate an Frührezidiven im Vergleich zur Patientengruppe in kompletter Remission nicht. Das Gesamtüberleben nach 5 Jahren bleibt abzuwarten. Eine solche Therapiekonsequenz muss sich aber stets an der Intensität der zuvor durchgeführten Chemotherapie orientieren.
Titel
PET beim Hodgkin-Lymphom
Verbessert die Positronenemissionstomographie die Behandlung?
Verfasst von
Prof. Dr. M. Dietlein
H.T. Eich
M. Fuchs
P. Borchmann
A. Engert
C. Kobe
Publikationsdatum
01.01.2010
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 1/2010
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-009-1767-0
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