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2013 | OriginalPaper | Buchkapitel

Phantomschmerz

Psychologische Behandlungsstrategien

verfasst von: M. Diers, H. Flor

Erschienen in: Weiterbildung Schmerzmedizin

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Wie andere chronische Schmerzsyndrome ist auch der Phantomschmerz durch Lern- und Gedächtnisprozesse gekennzeichnet, die den Schmerz aufrechterhalten und maladaptive plastische Veränderungen des Gehirns verstärken. Deshalb sind auch hier psychologische Interventionen, die maladaptive Gedächtnisspuren verändern, sinnvoll. Neben dem Schmerzbewältigungstraining und Biofeedbackverfahren als traditionelle Ansätze finden neuere Entwicklungen wie sensorisches Diskriminationstraining, Spiegeltherapie, Vorstellungstraining, Prothesentraining oder Training in der virtuellen Realität Anwendung. Diese Verfahren verändern nicht nur den Phantomschmerz, sondern auch die damit einhergehenden plastischen Veränderungen des Gehirns.

Metadaten
Titel
Phantomschmerz
verfasst von
M. Diers
H. Flor
Copyright-Jahr
2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-40740-6_7

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