Geschlechtsspezifische Aspekte bei der Psychopharmakotherapie
- 01.12.2025
- Pharmakokinetik
- Übersichten
- Verfasst von
- Georgios Schoretsanitis
- Chiara T. Schmidt
- PD Dr. med. Michael Paulzen
- Erschienen in
- Der Nervenarzt
Zusammenfassung
Bei der medikamentösen Therapie psychischer Störungen werden geschlechtsspezifische Aspekte oft ignoriert, auch Leitlinien berücksichtigen diesen Aspekt kaum. Allerdings können Frauen und Männer aufgrund von Unterschieden in der Pharmakokinetik und Pharmakodynamik sehr unterschiedlich auf Arzneimittel reagieren. Der vorliegende Beitrag verschafft einen Überblick über geschlechtsspezifische Unterschiede mit Fokussierung auf die Pharmakokinetik von Psychopharmaka. Darüber hinaus werden (lebens-)phasenabhängige Unterschiede mit Berücksichtigung des Menstruationseffekts, der Einflussnahme oraler Kontrazeptiva, der Schwangerschaft sowie menopausebedingter physiologischer Veränderungen adressiert. Mit therapeutischem Drug Monitoring (TDM) existiert ein klinisches Instrument, das aufgrund einer sich verändernden Pharmakokinetik einen wertvollen Beitrag liefern kann, um die Wirksamkeit und Sicherheit einer Pharmakotherapie in unterschiedlichen Lebensphasen zu optimieren.
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- Titel
- Geschlechtsspezifische Aspekte bei der Psychopharmakotherapie
- Verfasst von
-
Georgios Schoretsanitis
Chiara T. Schmidt
PD Dr. med. Michael Paulzen
- Publikationsdatum
- 01.12.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Pharmakokinetik
Clozapin
Psychopharmakotherapie
Menopause
Östrogene
Gendermedizin
Pharmakodynamik
Ethinylestradiol
Psychiatrie und Psychosomatik
Neurologie - Erschienen in
-
Der Nervenarzt
Print ISSN: 0028-2804
Elektronische ISSN: 1433-0407 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00115-025-01927-2
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