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04.02.2018 | Pharmakologie und Toxikologie | CME-Kurs | Kurs

Nebenwirkungen anaboler Substanzen

Zeitschrift:
Rechtsmedizin | Ausgabe 1/2018
Autoren:
Prof. A. Büttner, D. Thieme, M. Bidlingmaier, B. Madea
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
05.02.2019
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
Dies ist Ihre Lerneinheit   » Zum Artikel

Zusammenfassung

Nebenwirkungen existieren für alle als Dopingmittel verbotene Substanzklassen, im Vordergrund steht aber die Gruppe der anabol-androgenen Steroide. Die Vielzahl der beschriebenen Nebenwirkungen lässt sich funktionell unterscheiden in direkte Wirkung an beteiligten Rezeptoren (Androgen‑, Östrogen- oder Gestagenrezeptoren, γ‑Aminobuttersäure[GABA]-Rezeptoren), indirekte Wirkungen durch Suppression der körpereigenen Steroidsynthese, mittelbare Wirkungen durch schädigende Biotransformationsprodukte. Die aus den unterschiedlichen Wirkprofilen resultierenden Nebenwirkungen werden systematisch dargestellt.

Lernziele

Nach der Lektüre dieses Beitrags …

  • können Sie die direkten Wirkungen anaboler Substanzen auf Androgenrezeptoren, Östrogen- oder Gestagenrezeptoren und γ‑Aminobuttersäure(GABA)-Rezeptoren beschreiben.
  • sind Sie in der Lage, die Suppression der Biosynthese von endogenen Neurosteroiden als plausiblen Mechanismus zur Ausprägung von Stimmungs- und Verhaltensänderungen nachzuvollziehen und kennen charakteristische Vertreter der anabol-androgenen Steroide (AAS), die diese Wirkung zeigen.
  • wissen Sie, welche Biotransformationsprodukte nach AAS-Anwendung schädigenden mittelbaren Einfluss ausüben.
  • fühlen Sie sich sicher darin, innere und äußere Obduktionsbefunde einem potenziellen Missbrauch von anabolen Substanzen zuzuordnen.
  • ist Ihnen die Problematik des Kausalitätsnachweises zwischen dem Missbrauch von körpereigenen Substanzen und Gesundheitsschäden bekannt.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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