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18.09.2014 | Medizin aktuell | Ausgabe 5/2014

hautnah dermatologie 5/2014

Pigmentstörungen durch Fehlernährung

Zeitschrift:
hautnah dermatologie > Ausgabe 5/2014
Autor:
Beate Fessler
_ Eine Hyperpigmentierung ist der Startschuss für eine oft ausgeklügelte Spurensuche. Gesellt sich eine Diarrhö dazu, sollte laut Professor Dr. Uwe Wollina, Dresden, auch hierzulande an eine Pellagra gedacht werden. Pellagra, gekennzeichnet durch die vier Ds — Dermatitis, Diarrhö, Demenz und Death (Tod) — ist eine Ernährungsstörung, verursacht durch einen schweren Mangel an essenziellem Niacin. An der Haut manifestiert sich der Niacinmangel als lichtabhängiges Erythem, das in eine hyperkeratotische und hyperpigmentierte Haut übergehen kann. Bekannt ist Pellagra vor allem in Gegenden mit einer Niacin-Tryptophan-Mangelernährung, meist durch überwiegenden Konsum von Mais. „Pellagra kann aber auch in München und Dresden auftreten“, so Wollina. Ursache Nummer 1 ist hier der Alkoholabusus. Auch im Rahmen von Anorexie, Hartnup- oder Karzinoid-Syndrom ist eine Pellagra möglich. Bei entsprechendem Hautbild empfiehlt sich zudem eine Medikamentenanamnese. Denn Azathioprin, Isoniazid, Antiepileptika oder auch eine Chemotherapie können eine Pellagra auslösen. ...

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