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19.05.2015 | Panorama | Ausgabe 5/2015

Impfpeptid korrekt prozessiert?
Im Focus Onkologie 5/2015

PLA-Test gibt Antwort

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 5/2015
Autor:
Martin Roos
_ Als Erfolg versprechend gelten Impfungen gegen Neo-Antigene: Proteine, die sich aufgrund einer genetischen Mutation der Tumorzellen von ihren Gegenstücken in gesunden Zellen unterscheiden. Der kleine Unterschied — teilweise nur eine Aminosäure — verleiht dem Protein neuartige immunologische Eigenschaften, sodass T-Zellen sie als fremd erkennen. „Voraussetzung für den Erfolg einer solchen Impfung ist, dass das Impfpeptid den Immunzellen auf der Tumorzelloberfläche präsentiert wird — und zwar genau passend zurechtgeschnitten“, erklärt Michael Platten, DKFZ-Forscher und leitender Oberarzt in der Neurologischen Klinik der Uni Heidelberg. Ob der Zuschnitt passt, lässt sich mit einem von Platten und Kollegen entwickelten Test nachweisen. Der heißt Proximity Ligation Assay (PLA) und beruht auf zwei Antikörpern: Einer erkennt das Neo-Antigen, der andere das MHC-Molekül auf T-Zell-Seite. Nur wenn die Zielstrukturen der beiden Antikörper in allernächster Nähe zueinander liegen, kommt es zu einem molekularbiologischen Leuchtsignal. Platten und Kollegen demonstrieren dies anhand niedriggradiger Gliome [Bunse L et al. J Clin Invest. 2015;125(2):593–606]. Langfristig soll der PLA dazu beitragen Patienten zu identifizieren, die von einer solchen Impfung profitieren. ...

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