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03.03.2017 | Plastische und ästhetische Chirurgie | Berufspolitisches Forum | Ausgabe 6/2017

Der Unfallchirurg 6/2017

Hände gut – Alles gut

Die Präventionskampagne der österreichischen Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) zur Reduzierung von Handverletzungen

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 6/2017
Autoren:
M.D. M. Leixnering, C. Pezzei, C. Schenk, C. Szolarz, J. Jurkowitsch, S. Quadlbauer

Zusammenfassung

Insgesamt 41 % aller Arbeitsunfälle haben eine Handverletzung zur Folge, bei Jugendlichen sind es sogar 50 %. Diese Unfälle bedingen in Österreich jährlich rund eine halbe Million Krankenstandstage. Pro Unfall durchschnittlich 12,5 Tage. Demgegenüber steht die deutliche höhere Verletzungsrate während der Freizeit: 60 % der Handverletzungen treten in der Freizeit auf. Es werden wesentlich weniger Schutzmaßnahmen getroffen, mangelnde Schulung und Nichtberücksichtigung von Sicherheitsempfehlungen sind zu beobachten.
Die hohe Zahl an Handverletzungen hat in Österreich dazu geführt, in den Jahren 2014–2015 eine Kampagne zur Reduktion von Handverletzungen „Hände gut – Alles gut“ zu starten. Ziel dieser Kampagne war es, die jährlichen Kosten von 309 Mio. Euro, die nur bei den Arbeitsunfällen anfallen, zumindest um 5–10 % zu reduzieren.
Die enorm hohen Kosten entstehen nicht nur durch schwere Handverletzungen, sondern in überwiegendem Maß durch eine Vielzahl von leichten und oberflächlichen Wunden.

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