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Die Onkologie

Plattenepithelkarzinom der Haut

Erschienen in:

Zusammenfassung

Das Plattenepithelkarzinom (PEK) der Haut ist der zweithäufigste maligne Hauttumor. Aktuell macht es ca. 20 % aller nichtmelanozytären Hauttumoren aus und tritt am häufigsten an sonnenexponierten Stellen auf. Fortgeschrittene PEK entwickeln sich bei 5–20 % der Patienten. Risikofaktoren sind: Tumordicke >6 mm, -durchmesser ≥2 cm, histologische Differenzierung >Grad 3, Desmoplasie, perineurales Wachstum, Lokalisation, Immunsuppression. Eine histologische Sicherung klinisch verdächtiger Läsionen ermöglicht eine prognostische Einschätzung und korrekte Behandlung. Therapie der Wahl ist die operative Resektion. Die PEK können Lokalrezidive, Lymphknotenmetastasen sowie selten Fernmetastasen bilden. Bei fortgeschrittenen PEK sind Anti-PD-1-Inhibitoren (PD-1: „programmed cell death protein 1“) vielversprechend, die Zulassung wird in Kürze erwartet. Auch EGFR-Inhibitoren (EGFR: Rezeptor des epidermalen Wachstumsfaktors) sowie Chemotherapeutika werden eingesetzt. Es existiert kein Standardregime. Die Nachsorge sollte sich am jeweiligen Risiko orientieren.
Titel
Plattenepithelkarzinom der Haut
Verfasst von
Andreas Meiwes
Prof. Dr. Ulrike Leiter
Publikationsdatum
15.07.2019
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 9/2019
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-019-0620-3
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Bildnachweise
Plattenepithelkarzinom/© Springer Medizin, Arzt hält Koloskop/© Graphicroyalty / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Frau hält Hanteln in den Händen/© yavdat / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Hoden an einem Schaubild /© Mathias Ernert/ Urologische Klinik/ Universitätsklinikum Mannheim (Symbolbild mit Fotomodellen), Nahaufnahme einer älteren Frau, die Creme auf ihre Hände aufträgt/© Strelciuc / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)