Zum Inhalt

Plattenepithelkarzinom: neoadjuvante Checkpointblockade vielversprechend

Erschienen in:

Auszug

In den letzten Jahren hat sich die Immuntherapie mit Checkpointinhibitoren zur Behandlung von nicht melanozytärem Hautkrebs in fortgeschrittenen Stadien fest etabliert. Goldstandard bei metastasiertem oder lokal fortgeschrittenem kutanem Plattenepithelkarzinom ("cutaneous squamous cell carcinoma", cSCC) ohne kurative Behandlungsoption sei zur Erstlinientherapie eine Immuncheckpointinhibition mit dem "Programmed cell death protein 1"(PD-1)-Antikörper Cemiplimab, berichtete Prof. Carola Berking, Erlangen. Epidermale-Wachstumsfaktor-Rezeptor(EGFR)-Inhibitoren werden heute mit oder ohne Chemotherapie als Zweitlinientherapie eingesetzt. …
Titel
Plattenepithelkarzinom: neoadjuvante Checkpointblockade vielversprechend
Verfasst von
Angelika Bauer-Delto
Publikationsdatum
23.01.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
hautnah dermatologie / Ausgabe 1/2023
Print ISSN: 0938-0221
Elektronische ISSN: 2196-6451
DOI
https://doi.org/10.1007/s15012-022-7628-x

Kompaktes Leitlinien-Wissen Dermatologie (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Dermatologie

Dermatozoenwahn: frühes Anzeichen von Demenz?

Ein wahnhafter Parasitenbefall ist eine seltene und schwerwiegende dermatopsychiatrische Störung. Eine Analyse von 146 Patientinnen und Patienten aus dem Karolinska-Universitätskrankenhaus zeigt: 42% hatten psychiatrische Komorbiditäten, 10% entwickelten später eine Demenz.

Gesunde pflanzenbasierte Ernährung senkt das Rosacea-Risiko

Laut einer Auswertung der UK-Biobank geht eine Ernährung mit hohem Anteil an gesunden pflanzlichen Lebensmitteln mit einem geringeren Risiko für Rosacea einher, während stark verarbeitete pflanzliche Produkte das Risiko erhöhen. Die Ergebnisse liefern Ansatzpunkte für präventive Ernährungsempfehlungen.

Depressionen verzögern Wundheilung und erhöhen Komplikationsrisiko

Bei Patientinnen und Patienten mit Depressionen tritt deutlich häufiger eine gestörte Wundheilung auf. Eine Metaanalyse britischer Forschender zeigt zudem ein erhöhtes Risiko für Infektionen.

Chronischer Pruritus plagt Ältere häufig

Geht es nach einer bevölkerungsweiten Querschnittstudie aus den Niederlanden liegt die 12-Monats-Prävalenz für chronischen Pruritus unter älteren Personen bei 11%. Akut betroffen waren 9% der Befragten.   

Update Dermatologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Erwachsene im Kochkurs/© golubovy / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)