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02.03.2018 | PLC | Leitthema | Ausgabe 5/2018 Open Access

Der Ophthalmologe 5/2018

Subkonjunktivale minimalinvasive Glaukomchirurgie

Verfahren und klinische Ergebnisse

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 5/2018
Autoren:
M. Lenzhofer, M. Hohensinn, C. Strohmaier, Prof. Dr. H. A. Reitsamer

Zusammenfassung

Implantate und Verfahren zur minimalinvasiven Glaukomchirurgie (MIGS) stehen mittlerweile in allen Bereichen der ableitenden Glaukomchirurgie zur Verfügung. Nach der Entwicklung von Implantaten zur Überwindung des Trabekelwerkwiderstands (iStent®, iStent Inject® [beide Glaukos Germany GmbH, Wiesbaden, Deutschland], Hydrus Microstent® [Ivantis, Irvine, CA, USA]) und der Nutzung des suprachoroidalen Raumes (Cypass Micro Stent® [Alcon Laboratories, Inc., Fort Worth, TX, USA], iStent Supra® [Glaukos Germany GmbH]) besteht nunmehr auch die Möglichkeit der Drainage von Kammerwasser unter die Bindehaut über ein transsklerales MIGS-Implantat (XEN45® [Allergan Plc., Dublin, Ireland]) – Beim XEN45® handelt es sich um ein 6 mm langes Gelatineröhrchen, das über eine korneale Inzision transskleral die Vorderkammer mit dem subkonjunktivalen Raum verbindet. Durch das Röhrchen wird zusätzlich Kammerwasser aus der Vorderkammer abgeleitet und über ein Filterkissen in den Blutkreislauf filtriert, um den Gesamtabflusswiderstand zu senken. Durch den Innendurchmesser von 45 µm wird dem Kammerwasserfluss ein Widerstand entgegengesetzt, um postoperative Hypotonien zu vermeiden. Die ersten Ergebnisse mit dem Filtrationsimplantat sind vielversprechend bezüglich Sicherheit und Effizienz. Es gibt jedoch noch einige Punkte zu untersuchen, bevor man sich ein klares Bild über die Wirksamkeit, Sicherheit, Vorteile und Nachteile dieses Gelröhrchens machen kann.

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Literatur
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