Skip to main content
main-content

18.05.2021 | Plötzlicher Herztod | Übersichten | Ausgabe 3/2021 Zur Zeit gratis

Der Kardiologe 3/2021

Gerätebasierte rhythmologische Diagnostik und Therapie in COVID-19-Zeiten

Zeitschrift:
Der Kardiologe > Ausgabe 3/2021
Autoren:
Prof. Dr. Christian Butter, Johannes Sperzel

Zusammenfassung

Die COVID-Pandemie mit ihrer ersten und zweiten Welle hat uns gezwungen, über eine sinnvolle Nutzung unserer medizinischen Ressourcen nachzudenken und Eingriffe nach ihrer Notwendigkeit und Dringlichkeit zu graduieren. Diese Selektion ist insbesondere in der Kardiologie in jedem einzelnen Fall schwierig und riskant. Die aktuellen Empfehlungen in der Herzschrittmacher‑, Defibrillatortherapie und Nachsorge werden aufgezeigt mit dem Ziel, die individuelle ärztliche Entscheidung auf nachvollziehbare und belastbare Argumente zu stützen und diese auch den Patienten gegenüber begründen zu können. Diese Überlegungen haben in einzelnen Ländern zu einem deutlichen Rückgang von Schrittmacher- und Defibrillatorimplantationen geführt ebenso wie Ablation bei supraventrikulären Arrhythmien. Die Auswirkungen der Pandemie lassen sich aus den Aktivitätsprofilen der rhythmologischen Implantate nachvollziehen. Die Notwendigkeit und Chancen einer telemedizinischen Überwachung sind in dieser Zeit nachdrücklich deutlich geworden, ebenso wie die bislang unzureichende Nutzung und mangelnde Struktur. Die aktuelle positive G‑BA(Gemeinsamer Bundesausschuss)-Bewertung der telemedizinischen Überwachung bei Herzinsuffizienz weist in die richtige Richtung, die Umsetzung und Vergütung wird jedoch für weitere Diskussionen sorgen. Ein neuer Algorithmus, der auf einer Herztonerkennung beruht und im ersten AV(atrioventrikulären)-sequenziellen sondenlosen Herzschrittmacher Verwendung findet, wird diskutiert. Bisher stützen sich die Indikationen für eine primärprophylaktische ICD(implantierbarer Kardioverter-Defibrillator)-Implantation im Wesentlichen auf die linksventrikuläre Ejektionsfraktion insbesondere bei der nichtischämischen Kardiomyopathie. Die Notwendigkeit und Bedeutung von intramuralem Fibrose- und Narbennachweis in der Magnetresonanztomographie (MRT) werden diskutiert und könnten die Entscheidungsfindung unterstützen.

Nutzen Sie Ihre Chance: Dieser Inhalt ist zurzeit gratis verfügbar.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Unsere Produktempfehlungen

Der Kardiologe

Print-Titel

Gesichertes Fachwissen für alle kardiologisch tätigen ÄrztePraxisrelevante FortbildungsbeiträgeAktuelle Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V  6 ...

e.Med Interdisziplinär

Kombi-Abonnement

Für Ihren Erfolg in Klinik und Praxis - Die beste Hilfe in Ihrem Arbeitsalltag als Mediziner*in

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

e.Dent - Ihr Online-Abo der Zahnmedizin

Online-Abonnement

Mit e.Dent erhalten Sie Zugang zu allen zahnmedizinischen Fortbildungen und unseren zahnmedizinischen und ausgesuchten medizinischen Zeitschriften.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 3/2021

Der Kardiologe 3/2021 Zur Ausgabe

Coronavirus Corona-Update

Die aktuelle Entwicklung im Überblick: Nachrichten, Webinare, Übersichtsarbeiten.

Bildnachweise