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Über dieses Buch

In diesem handlichen Kitteltaschenbuch, inklusive ebook, finden Sie die wichtigsten Fakten zur Beatmung: Prinzipien, Beatmungsverfahren bei speziellen Krankheitsbildern sowie Prävention und Behandlung von beatmungsbedingten Komplikationen. Ideal für alle Ärzte und das Fachpflegepersonal auf Intensivstation und im OP. Übersichtlich, praxisrelevant und auf das Wesentliche reduziert. Passt garantiert in jede Kitteltasche und als ebook auf das Smartphone!

Die 4. Auflage ist komplett aktualisiert und erweitert: Beatmung bei Viruspneumonien, u.a. COVID-19, Vorgehen bei Kapazitätsengpässen, Beatmung von Patienten beim Transport und des Palliativpatienten

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Respiratorische Insuffizienz

Zusammenfassung
Eine respiratorische Insuffizienz liegt vor, wenn das Atemsystem die arteriellen Blutgase – paO2 und paCO2 – nicht mehr im Normbereich halten kann.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 2. Beatmungsformen

Zusammenfassung
Beatmungsgeräte übernehmen nur eine Teilfunktion der Atmung, nämlich die Belüftung der Lungen (Ventilation). Die Beatmungsform kann kontrolliert, unterstützt oder spontan sein. Das Beatmungsmuster beschreibt den Verlauf von Druck, Volumen und Flow während des Atemzyklus.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 3. Beginn der Beatmung

Zusammenfassung
Etwa 35 % aller Intensivpatienten werden maschinell beatmet. Basisindikation für eine Atemunterstützung oder maschinelle Beatmung ist die akute respiratorische Insuffizienz, bedingt durch ein hypoxämisches Lungenversagen (Oxygenierungsversagen) oder durch ein hyperkapnisches Atemversagen (Versagen der Atempumpe).
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 4. Einstellparameter des Beatmungsgeräts

Zusammenfassung
Die wesentlichen Einstellparameter des Respirators sind die inspiratorische O2-Konzentration, das Atemzugvolumen und -minutenvolumen, die Atemfrequenz, der maximale Inspirationsdruck bzw. das obere inspiratorisches Druckniveau, positiver endexspiratorischer Druck bzw. unteres exspiratorisches Druckniveau, Atemzeitverhältnis, die Inspirationszeit und Exspirationszeit, der Inspirationsfluss bzw. die Gasgeschwindigkeit sowie die Triggerart.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 5. Nicht-invasive Atemhilfen: NIV und CPAP

Zusammenfassung
Zu den nichtinvasiven Atemhilfen gehören die Oxygenierungshilfen, die sog. nichtinvasive Beatmung („non-invasive ventilation“, NIV) sowie die Anwendung eines kontinuierlich-positiven Atemwegsdrucks (CPAP). Die nichtinvasive Beatmung (NIV) ist eine Atemunterstützung – ohne endotracheale Intubation oder Tracheotomie – über Masken oder Helme.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 6. Kontrollierte Beatmung: CMV

Zusammenfassung
Die kontinuierliche mandatorische („aufgezwungene“) Beatmung, auch als kontrollierte Beatmung bezeichnet, ist die Grundform der (Überdruck-)beatmung. Hierbei übernimmt das Beatmungsgerät die gesamte Atmung des Patienten und „kontrolliert“ sie vollständig oder zumindest weitgehend.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 7. Unterstützende Beatmungsformen

Zusammenfassung
Sog. augmentierende Beatmungsformen unterstützen eine insuffiziente Spontanatmung, ermöglichen Übergänge von kontrollierter zu spontaner Atmung und eignen sich gut für die Entwöhnung. Sie gehören zu den am häufigsten eingesetzten Beatmungsmodi mit einer zunehmend komplexeren Terminologie.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 8. Spezielle Beatmungsformen

Zusammenfassung
Unter den speziellen Beatmungsformen werden Verfahren zusammengefasst, die wenig verbreitet sind. Sie sind zum Teil in Geräten weniger oder nur eines einzigen Herstellers wählbar. Ziel ist eine geringere Beatmungsinvasivität und Beatmungsdauer. Die Überlegenheit gegenüber konventionellen Beatmungsformen ist nicht erwiesen.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 9. Supportive Therapie und LagerungstherapieLagerungstherapie

Zusammenfassung
Zu den supportiven, physikalischen Therapiemaßnahmen gehören die Atemgaskonditionierung, die Atemtherapie, die physikalische Therapie und die Lagerungstherapie. Durch Bauch- und Umlagerung des Patienten aus der Rückenlage können z. B. bei Patienten mit ARDS der pulmonale Gasaustausch verbessert, Lungenschäden vermindert und Sekrete mobilisiert werden.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 10. Extrakorporale Lungenunterstützung

Zusammenfassung
Versagt die konventionelle Atemunterstützung, können extrakorporale Lungenersatzverfahren eingesetzt und gleichzeitig eine „lungenschonende“ Beatmung unter Vermeidung hoher Atemwegsspitzendrücke, hoher Atemhubvolumina und hoher inspiratorischer O2-Konzentrationen angewandt werden („Ruhigstellung der Lunge“).
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 11. Überwachung der Beatmung

Zusammenfassung
Die maschinelle Beatmung ist Teil eines therapeutischen Gesamtkonzeptes und mit teilweise erheblichen Gefahren verbunden. Sie muss daher umfassend überwacht werden. Die Überwachung der Beatmung umfasst folgende Komponenten: Funktion des Beatmungsgeräts, Interaktion von Patient und Beatmungsgerät, Überwachung des Beatmungserfolgs, d. h. der Oxygenierung, der Elimination von CO2 und des Säure-Basen-Gleichgewichts.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 12. Auswirkungen und Komplikationen der Beatmung

Zusammenfassung
Die Beatmung kann sich ungünstig auf verschiedene Organe und deren Funktion auswirken, v. a. auf die Lunge selbst und die Herz-Kreislauf-Funktion. Wesentliche Ursachen sind die unphysiologischen Schwankungen des intrathorakalen Drucks sowie der Beatmungsdruck und das angewandte Atemhubvolumen. Von besonderer Bedeutung sind die beatmungsassoziierte Pneumonie und die Volo-/Barotraumatisierung der Lunge.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 13. Entwöhnung von der Beatmung – Weaning

Zusammenfassung
Die Entwöhnung von der Beatmung beginnt mit dem ersten Spontanatmungsversuch und endet mit der Extubation. Eine Entwöhnung ist erfolgreich, wenn der Patient für mindestens 48 h nach der Extubation keine ventilatorische Unterstützung benötigt. Durch Einsatz standardisierter Weaningprotokolle kann die Dauer der maschinellen Beatmung verkürzt werden.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 14. Transport des beatmeten Patienten

Zusammenfassung
Der Transport eines beatmeten Patienten ist mit relevanten Risiken verbunden und kann zu einer Verschlechterung der pulmonalen Situation sowie Rückschritten bei der Entwöhnung von der Beatmung führen. Vor jedem Transport müssen daher Nutzen und Risiken abgewogen werden: Haben der Transport bzw. die geplante diagnostische Maßnahme keinen erkennbaren Nutzen für den Patienten, muss er unterbleiben.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 15. Akutes Lungenversagen (ARDS)

Zusammenfassung
Beim ARDS („acute respiratory distress syndrome“) handelt es sich um ein entzündliches Syndrom der Lunge mit Schädigung der alveokapillären Membranen, das durch unterschiedliche Noxen verursacht werden kann. Im Mittelpunkt der Behandlung steht die maschinelle Beatmung mit PEEP. Die Letalität des schweren ARDS ist nach wie vor sehr hoch.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 16. Respiratorische Viruserkrankungen inkl. Covid-19COVID-19

Zusammenfassung
SARS-CoV-2 und andere respiratorische Erreger wie die Influenza viren führen zu viralen Pneumonien und zum virusassoziierten ARDS. Das führende pathophysiologische Merkmal ist die akute, schwere hypoxämische respiratorische Insuffizienz; die Viruserkrankungen sind jedoch regelmäßig nicht auf die Lunge beschränkt. Für die intensivmedizinische Behandlung und Beatmung gelten die allgemeinen Grundsätze zur Behandlung des ARDS. Eine kausale Therapie existiert meist nicht, und supportive Behandlungsansätze haben bisher nur zu begrenzten Erfolgen geführt.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 17. Akute respiratorische Insuffizienz bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)

Zusammenfassung
Die akute hyperkapnische Insuffizienz oder akute Exazerbation (AECOPD) ist eine schwerwiegende Komplikation der COPD. Zahlreiche Patienten benötigen eine intensivmedizinische Behandlung, davon etwa die Hälfte eine maschinelle Unterstützung der Atmung, bevorzugt mit NIV.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 18. Asthmaanfall und Status asthmaticus

Zusammenfassung
Beim Status asthmaticus handelt es sich um einen intensivmedizinischen Notfall, gekennzeichnet durch einen über längere Zeit anhaltenden und nicht durch die üblichen Therapiemaßnahmen behandelbaren schweren Asthmaanfall. Die Behandlung erfolgt auf einer Intensivstation.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 19. Thoraxtrauma, Polytrauma

Zusammenfassung
Thoraxverletzungen sind häufig. Die Letalität des isolierten Thoraxtraumas beträgt 4–8 %. Zusätzliche Verletzungen anderer Organe erhöhen die Letalität; etwa 25 % aller traumabedingten Todesfälle stehen in Zusammenhang mit Verletzungen des Thorax. Bei schwerem Thoraxtrauma muss die Atmung maschinell unterstützt werden.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 20. Schädel-Hirn-Trauma und erhöhter intrakranieller Druck

Zusammenfassung
Primäres Ziel der Intensivbehandlung beim schweren Schädel-Hirn-Trauma ist die Vermeidung sekundärer hypoxisch-ischämischer Hirnschäden durch Kontrolle des intrakraniellen Drucks und des zerebralen Perfusionsdrucks. Bei der invasiven Beatmung dieser Patienten müssen die Auswirkungen auf den intrathorakalen und damit auf den intrakraniellen Druck beachtet werden. Einige Intensivmediziner bevorzugen hybride Beatmungsverfahren unter reduzierter Sedierung.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 21. Postoperative respiratorische Insuffizienz

Zusammenfassung
Die akute hypoxämische respiratorische Insuffizienz gehört zu den häufigsten Komplikationen nach operativen Eingriffen. Durch Anwendung von CPAP oder NIV direkt nach der Extubation können die Reintubationshäufigkeit und andere Komplikationen vermindert werden.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 22. Palliative Beatmung

Zusammenfassung
Wenn sich das ursprünglich kurative Therapieziel eines Patienten in ein palliatives Therapieziel ändert, wird die überbrückende Maßnahme der Beatmung zu einem relevanten Faktor der Symptomkontrolle. Zur Linderung von Leiden und zur Steigerung der Lebensqualität können die terminale Extubation und palliative Beatmungskonzepte eingesetzt werden.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Kapitel 23. Beatmung bei KapazitätsengpässenKapazitätsengpässeBeatmung

Zusammenfassung
Übersteigt der Bedarf an Beatmungsplätzen das Angebot, entstehen ethische, rechtliche und klinisch-praktische Aspekte der Triage und Allokation. Neben den übergeordneten Fragen einer gerechten, effizienten Verteilung der Ressourcen gilt es technische Probleme der Nutzung von Beatmungsgeräten sowie der Personalkapazitäten zu lösen.
Reinhard Larsen, Alexander Mathes

Backmatter

In b.Flat SpringerMedizin.de Gesamt enthaltene Bücher

In b.Flat Anästhesie kompakt enthaltene Bücher

In b.Flat Anästhesie pro enthaltene Bücher

In b.Flat Anästhesie 360° enthaltene Bücher

In b.Flat Intensivmedizin kompakt enthaltene Bücher

In b.Flat Intensivmedizin pro enthaltene Bücher

In b.Flat Intensivmedizin 360° enthaltene Bücher

In b.Flat Intensivmedizin für Internisten enthaltene Bücher

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