24. POCT in Gynäkologie und Geburtshilfe
- 2017
- OriginalPaper
- Buchkapitel
- Verfasst von
- Priv.-Doz. Dr. Vanadin Seifert-Klauss
- Erschienen in
- POCT - Patientennahe Labordiagnostik
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
Zusammenfassung
Eines der ersten POCT-Systeme in der Gynäkologie war der Schwangerschaftstest, der mit dem Urin ausgeschiedenes humanes Choriongonadotropin (hCG) misst. Seit Jahrzehnten beeinflusst dieser Test diagnostische und therapeutische Algorithmen schnell und nachhaltig; klinische und persönliche Entscheidungen von Patientinnen basieren auf ihm. Daneben spielt POCT eine zunehmende Rolle in der Betreuung von Schwangeren, Frauen mit Kinderwunsch oder Zyklusbeschwerden. Die ungesteuerte Verfügbarkeit kann bei manchen frei verkäuflichen POCT-Systemen Probleme der Gewinnung von z. T. ungeeigneten biologischen Materialien, unrichtiger Testdurchführung, fehlerhafter Ergebnisablesung und der fehlenden Überprüfbarkeit von Ergebnissen verursachen. Laborpersonal und menschliche Fehler während der Bestimmung von Proben werden reduziert, andererseits verlagert die POCT-Technologie zugleich Überprüfungsaufgaben hin zu den klinischen »care givern«, deren Verantwortlichkeiten und Aufgaben vermehrt werden.
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- Titel
- POCT in Gynäkologie und Geburtshilfe
- Verfasst von
-
Priv.-Doz. Dr. Vanadin Seifert-Klauss
- Copyright-Jahr
- 2017
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Buch
-
POCT - Patientennahe Labordiagnostik
Print ISBN: 978-3-662-54195-1
Electronic ISBN: 978-3-662-54196-8
Copyright-Jahr: 2017
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-662-54196-8_24
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