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24. POCT in Gynäkologie und Geburtshilfe

  • 2017
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Eines der ersten POCT-Systeme in der Gynäkologie war der Schwangerschaftstest, der mit dem Urin ausgeschiedenes humanes Choriongonadotropin (hCG) misst. Seit Jahrzehnten beeinflusst dieser Test diagnostische und therapeutische Algorithmen schnell und nachhaltig; klinische und persönliche Entscheidungen von Patientinnen basieren auf ihm. Daneben spielt POCT eine zunehmende Rolle in der Betreuung von Schwangeren, Frauen mit Kinderwunsch oder Zyklusbeschwerden. Die ungesteuerte Verfügbarkeit kann bei manchen frei verkäuflichen POCT-Systemen Probleme der Gewinnung von z. T. ungeeigneten biologischen Materialien, unrichtiger Testdurchführung, fehlerhafter Ergebnisablesung und der fehlenden Überprüfbarkeit von Ergebnissen verursachen. Laborpersonal und menschliche Fehler während der Bestimmung von Proben werden reduziert, andererseits verlagert die POCT-Technologie zugleich Überprüfungsaufgaben hin zu den klinischen »care givern«, deren Verantwortlichkeiten und Aufgaben vermehrt werden.
Titel
POCT in Gynäkologie und Geburtshilfe
Verfasst von
Priv.-Doz. Dr. Vanadin Seifert-Klauss
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-54196-8_24
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