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15.12.2014 | Medizin aktuell | Ausgabe 6/2014

Orthopädie & Rheuma 6/2014

Polytrauma bei Alterspatienten: Schädel-CT nicht zwingend erforderlich

Zeitschrift:
Orthopädie & Rheuma > Ausgabe 6/2014
Autor:
wk
_ Schädel-Hirn-Traumata treffen häufig betagte Menschen. Aus Sorge vor intrakraniellen Blutungen, zumal wenn eine Therapie mit Gerinnungshemmern bekannt ist, wird regelhaft eine kranielle Computertomografie (cCT) durchgeführt. Das ist offenbar nicht erforderlich, wie eine von Dr. Michael Zinke, Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart, vorgestellte Untersuchung ergab. Zinke und sein Team werteten zu dieser Frage die Daten aller im Jahr 2012 in ihrer Notfallambulanz versorgten Patienten aus, von denen 564 ein cCT aufgrund eines Schädel-Hirn-Traumas erhalten hatten. 80,5% von ihnen waren über 65 Jahre alt. Fast drei Viertel von ihnen (307 versus 129) nahm einen Gerinnungshemmer, in abnehmender Häufigkeit Acetylsalicylsäure, Procoumon, Clopidogrel, Heparin oder niedermolekulares Heparin. Im cCT fand sich bei 14 Patienten, davon zehn unter Gerinnungshemmer-Therapie, eine intrakranielle Blutung. ...

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