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Polytrauma

Blutungsmanagement: Pro & Kontra Tranexamsäure in der Präklinik

Fibringerinnsel

Tranexamsäure (TXA) ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Gerinnungstherapie traumatisierter Patienten gerückt. Doch gerade bei Schwerverletzten hat das Antifibrinolytikum womöglich auch unerwünschte Wirkungen. Dieses "Pro & Kontra" fasst die aktuelle Diskussion über die präklinische Gabe von TXA kritisch zusammen.

Häufigkeit und Management von Gesichtsschädelfrakturen

3D-Rekonstruktion des Gesichtsschädels

Die Versorgung von Gesichtsschädelfrakturen ist fester Bestandteil des mund-, kiefer- und gesichtschirurgischen Therapiespektrums. In Abhängigkeit vom vorliegenden Verletzungsmuster können komplexe Frakturen mehrerer Ebenen des Gesichtsschädels einen interdisziplinären Behandlungsansatz erforderlich machen, der nur durch die Infrastruktur eines überregionalen Traumazentrums gewährleistet ist.

Thorakale Verletzungen beim schwer verletzten Kind

Schockraum, MSCT mit „sliding gantry“

Nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen befassen sich mit der Rolle des Thoraxtraumas beim Schwerverletzten im Kindesalter. Ziel dieser Untersuchung ist eine Erfassung und Darstellung der Epidemiologie und Verletzungsmuster schwer verletzter und polytraumatisierter Kinder, die über den Schockraum in einem überregionalen Traumazentrum in einem 4‑Jahres-Zeitraum eingeliefert wurden. 

Polytrauma nach LKW-Unfall

Neuer Inhalt

Bei einem Unfall erleidet ein eingeklemmter, schwerstverletzter LKW-Fahrer eine Skalpierungsverletzung des Gesichtsschädels mit massiver Blutung, partiell verlegten Atemwegen bei vorhandener Spontanatmung sowie zentralisierten Kreislaufverhältnissen und einen initialen GCS von 8.

Polytrauma-Management – präklinisches Handling und Schockraumversorgung

Notfallversorgung

Bei der Versorgung von Polytraumapatienten sind eingeübte Algorithmen essenziell, um Chaos, Hektik, Leerlauf, unsinnigen oder gar schädlichen Maßnahmen vorzubeugen. So gelingt das Management.

CME-Fortbildungsartikel

12.05.2020 | Pseudarthrosen | CME | Ausgabe 6/2020

Pseudarthrosen

Frakturen und Osteotomien führen zu einer knöchernen Diskontinuität mit Spaltbildung. Ist die Knochenheilung über einen Zeitraum von 6 Monaten gestört und hat nicht zu einer knöchernen Überbrückung der beteiligten Fragmente geführt, liegt ein …

06.05.2020 | Thoraxchirurgie | CME | Ausgabe 6/2020

Management beim Thoraxtrauma und bei intrathorakalen Verletzungen

Mehr als 45 % der polytraumatisierten Patienten in Deutschland erleiden ein schweres Thoraxtrauma. Aufgrund des oft drängenden Zeitfaktors (Ateminsuffizienz, starke Blutung etc.) ist sowohl prähospital als auch im Schockraum ein strukturiertes …

22.02.2019 | Polytrauma | CME | Ausgabe 2/2019

Femurschaftfraktur

Femurschaftfrakturen nach Wachstumsabschluss betreffen überwiegend junge Menschen mit einem gesunden Knochen. Ursächlich sind meist Hochrasanzunfälle im Straßenverkehr, Quetsch- oder Überrollmechanismen und Stürze aus großer Höhe.

07.01.2019 | Polytrauma | CME | Ausgabe 1/2019

Femurschaftfraktur

Femurschaftfrakturen nach Wachstumsabschluss betreffen überwiegend junge Menschen mit einem gesunden Knochen. Ursächlich sind meist Hochrasanzunfälle im Straßenverkehr, Quetsch- oder Überrollmechanismen und Stürze aus großer Höhe.

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Bei einem Unfall erleidet ein eingeklemmter, schwerstverletzter LKW-Fahrer eine Skalpierungsverletzung des Gesichtsschädels mit massiver Blutung, partiell verlegten Atemwegen bei vorhandener Spontanatmung sowie zentralisierten Kreislaufverhältnissen und einen initialen GCS von 8.

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Schockraumdiagnostik: Im Notfall die richtigen Entscheidungen treffen

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Evaluation der Aufnahmekriterien von Patienten nach Verkehrsunfall in den Schockraum

Verkehrsunfälle stellen eine alltägliche Alarmierungsindikation für Rettungsdienst- und Notarzteinsätze dar. Gemäß der S3-Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung besteht, ohne Berücksichtigung des tatsächlichen Patientenzustands, bei …

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J. C. Stephan, T. Grossner, L. M. Stephan-Paulsen, M. A. Weigand, G. Schmidmaier, Prof. Dr. med. E. Popp

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Update Polytrauma und Computertomographie unter Reanimationsbedingungen

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Die Versorgung polytraumatisierter Patienten sollte immer interdisziplinär erfolgen und stellt höchste Anforderungen an alle Beteiligten. Der Advanced Trauma Life Support (ATLS) stellt hierfür einen weltweiten Standard dar. Die Radiologie ist …

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Alexander Gäble, Julian Hebebrand, Marco Armbruster, Fabian Mück, Maria Berndt, Bernhard Kumle, Ulrich Fink, Prof. Dr. Dr. med. Stefan Wirth

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