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18.03.2021 | Polytrauma | Berufspolitisches Forum | Ausgabe 5/2021

Der Unfallchirurg 5/2021

Trauma-Reha-Score

Wie können wir den Rehabedarf Schwerverletzter definieren?

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 5/2021
Autoren:
Dr. Valentin Rosenhauer, Dr. Stefan Simmel
Wichtige Hinweise

Redaktion

D. Pennig, Köln

Zusatzmaterial online

In der Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00113-021-00987-8) finden Sie eine genaue Darstellung des Frühreha-Barthel-Index (FRB). Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen auf www.​springermedizin.​de zur Verfügung. Bitte geben Sie dort den Beitragstitel in die Suche ein, das Zusatzmaterial finden Sie beim Beitrag unter „Ergänzende Inhalte“.

Zusammenfassung

Eine möglichst früh einsetzende und nahtlose Rehabilitation polytraumatisierter Patienten ist das vordringliche Ziel, um Teilhabe und Lebensqualität langfristig zu sichern. In der Realität besteht jedoch oft noch eine große zeitliche Lücke zwischen Akutversorgung und stationärer Rehabilitation, das „Reha-Loch“.
Das Phasenmodell der Traumarehabilitation hat das Ziel, eine lückenlose Rehabilitationskette zu gewährleisten. Nach der Akutbehandlung (Phase A) und einer evtl. erforderlichen Frührehabilitation (Phase B) wird die Rehabilitation schwer verletzter Menschen nahtlos in der postakuten Rehabilitation (Phase C) fortgesetzt.
Um diejenigen Patienten vor der Entlassung aus der Akutbehandlung zu identifizieren, die einer spezialisierten Traumarehabilitation der Phase C bedürfen, wird vom Arbeitskreis Traumarehabilitation der DGOU ein einfaches Assessment vorgeschlagen. Der Trauma-Reha-Score (TRS) basiert auf 2 Teilen, einem „Vorscreening“ und einem „Hauptscreening“. Er unterstützt den behandelnden Unfallchirurgen zum Ende der Akutbehandlung bei der bedarfsgerechten Indikationsstellung für die weitere Rehabilitation und dient als Argumentationshilfe gegenüber den Kostenträgern.
Neben dem Frühreha-Barthel-Index (FRB) zur Einschätzung des Pflegebedarfs und der Mobilität werden weitere relevante Merkmale erfasst. Aus rehabilitativer Sicht entsteht ein besonderer Aufwand auch durch einen erhöhten diagnostischen und therapeutischen Bedarf, durch fachärztliche Betreuung und Behandlung auf nichtorthopädisch-unfallchirurgischem Fachgebiet, ein umfangreiches Wundmanagement, schmerztherapeutische Maßnahmen, die Versorgung mit Hilfsmitteln und die besondere psychologische Betreuung des Schwerverletzten.

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