PCOS – Diagnose und Screening
- 05.11.2025
- Polyzystisches Ovarialsyndrom
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. Cornelia Jaursch-Hancke
- Professorin Dr. Nicole Sänger
- Erschienen in
- Die Gynäkologie | Ausgabe 12/2025
Zusammenfassung
Das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) ist mit einer Prävalenz von 8–13 % eine der häufigsten endokrinologischen Erkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. Die Symptomatik ist heterogen und reicht von Akne, Hirsutismus und Zyklusstörungen bis zu Haarausfall und metabolischen Störungen. Eine standardisierte Diagnostik ist essenziell, da unbehandelte Verläufe mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, Endometriumkarzinom, Depressionen und Angsterkrankungen einhergehen. Die neue S2k-Leitlinie 2025 zur PCOS-Diagnostik stellt einen bedeutenden Fortschritt dar. Sie ermöglicht eine strukturierte, interdisziplinäre und evidenzbasierte Abklärung dieses komplexen Krankheitsbilds. Die korrekte Anwendung der modifizierten Rotterdam-Kriterien, ergänzt um neue Tools wie den AMH(Anti-Müller-Hormon)-Wert und differenzierte Phänotypisierung, erlaubt eine individualisierte Versorgung. Zentrales Ziel ist es, Überdiagnosen ebenso wie Unterversorgungen zu vermeiden und gleichzeitig präventive Maßnahmen bei metabolischen, kardiovaskulären und psychischen Risiken frühzeitig einzuleiten.
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- Titel
- PCOS – Diagnose und Screening
- Verfasst von
-
Dr. Cornelia Jaursch-Hancke
Professorin Dr. Nicole Sänger
- Publikationsdatum
- 05.11.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Polyzystisches Ovarialsyndrom
Polyzystisches Ovarialsyndrom
Gynäkologische Diagnostik
Gynäkologische Psychosomatik
Hirsutismus
Alopezie
Akne
Thyreoiditis
Medizinstudium - Erschienen in
-
Die Gynäkologie / Ausgabe 12/2025
Print ISSN: 2731-7102
Elektronische ISSN: 2731-7110 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00129-025-05433-z
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