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12.01.2022 | Polyzystisches Ovarialsyndrom | Leitthema

PCOS und Schwangerschaft

Zeitschrift:
Der Gynäkologe
Autoren:
Prof. Dr. Ute Schäfer-Graf, Susanne Reger-Tan
Wichtige Hinweise

Redaktion

Klaus Vetter, Berlin
Nicole Ochsenbein-Kölble, Zürich
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Zusammenfassung

Das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) ist die häufigste hormonelle Störung fertiler Frauen (15 %). Die Diagnose wird gestellt bei Erfüllung der Rotterdam-Kriterien: Hyperandrogenismus, chronische Anovulation und polyzystische Ovarmorphologie. Die Fertilität ist reduziert und die Abortrate erhöht, inwieweit dies primär durch das PCOS oder die häufig assoziierte Adipositas bedingt ist, ist unklar. Gewichtsabnahme hat einen vergleichbar positiven Effekt auf die Fertilität wie die Gabe von Metformin, das als First-line-Therapie gilt. Die Evidenz zur Fortführung von Metformin im ersten Trimenon zur Reduzierung der Abortrate ist schwach, kann aber erwogen werden. Metformin hat keinen teratogenen Effekt. In der Schwangerschaft ist die Prävalenz von Präeklampsie und Gestationsdiabetes (GDM) deutlich erhöht, die Datenlage rechtfertigt nicht die Fortführung der Metformingabe zur Reduzierung der Schwangerschaftskomplikationen. In GDM-Studien profitierten Metformin-exponierte Kinder zwar mit einer Risikoreduktion für Makrosomie und die Mütter mit einer geringeren Gewichtszunahme, jedoch sind diese positiven Effekte möglicherweise mit einem metabolischen Langzeitrisiko des Kindes verbunden, wie die Follow-up-Studien zeigten. Der Beitrag geht ausführlich auf die Metformintherapie bei PCOS in der Schwangerschaft ein. Das individuelle Risikoprofil der Schwangeren mit PCOS (mit oder ohne Adipositas oder Diabetes) bestimmt den zu erwartenden Nutzen einer Metformintherapie in der Schwangerschaft. Darüber hinaus sind mögliche Chancen und Risiken für das Kind zu berücksichtigen.

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