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18.08.2017 | CME | Ausgabe 5/2017

Gefässchirurgie 5/2017

Poplitealarterienaneurysma

Pathogenese, Klinik und Therapie einer seltenen Entität

Zeitschrift:
Gefässchirurgie > Ausgabe 5/2017
Autoren:
Dr. G. Jung, A. Gkremoutis, D. Gray, R. Grundmann, M. Keese, T. Schmitz-Rixen
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Zusammenfassung

Poplitealarterienaneurysmen (PAA) sind eine seltene Krankheitsentität, jedoch die häufigste Form peripherer arterieller Aneurysmen. Grundsätzlich sollten diese ab einer Größe von mehr als 2 cm oder in jedem Fall bei klinischer Symptomatik versorgt werden. Eine elektive Versorgung ist günstiger als eine Notfallversorgung. Die offen-chirurgische PAA-Ausschaltung ist chirurgisch mit Vene oder Kunststoff als Bypassmaterial möglich, jedoch ist Vene, wenn in guter Qualität verfügbar, zu bevorzugen. Abhängig vom anatomischen Situs steht ein dorsaler oder medialer Zugang zur Verfügung. Auch die endovaskuläre PAA-Versorgung nimmt in den letzten Jahren deutlich zu. Jüngste Studien zeigen, dass nach endovaskulärer PAA-Ausschaltung durchaus der offenen Chirurgie gleichwertige Ergebnisse erzielt werden können. Jedoch fehlen dazu bislang prospektive randomisierte klinische Studien.

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