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09.08.2016 | CME | Ausgabe 5/2016

Gefässchirurgie 5/2016

Popliteales Entrapment-Syndrom

Zeitschrift:
Gefässchirurgie > Ausgabe 5/2016
Autoren:
M. Wortmann, A. S. Peters, Prof. Dr. D. Böckler
Wichtige Hinweise

Redaktion

D. Böckler, Heidelberg
J. Hoffmann, Essen

Zusammenfassung

Das popliteale Entrapment-Syndrom („popliteal artery entrapment syndrome“, PAES) ist eine der wichtigsten Differenzialdiagnosen der Claudicatio intermittens bei jungen Patienten. Ein aberranter Verlauf der A. poplitea und/oder kongenitale muskuloligamentäre Anomalien führen zu einer Kompression der A. poplitea und verursachen eine belastungsabhängige Ischämie. Durch die fortwährende Traumatisierung kommt es zu einer Schädigung des Gefäßes mit Ausbildung lokaler Stenosen, Verschlüsse oder Ektasien. Die Diagnosestellung erfolgt durch eine duplexsonographische Untersuchung in Ruhe- und in Provokationsstellung sowie ergänzend durch eine Schnittbildgebung oder eine diagnostische Angiographie. Aufgrund der Seltenheit und des ungewöhnlich jungen Patientenguts wird das popliteale Entrapment-Syndrom in vielen Fällen jedoch erst spät diagnostiziert. Die Therapie besteht aus einer chirurgischen Durchtrennung der gefäßkomprimierenden Strukturen. Falls bereits eine Schädigung des Gefäßes vorliegt, muss dieses ersetzt werden – meistens durch ein kurzes venöses Interponat. Die Rolle der endovaskulären Therapieverfahren zur Therapie eines PAES ist noch nicht ausreichend evaluiert.

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