Zum Inhalt

NAPOK: Nationales Register zur Analyse (non-)invasiver Therapieverfahren des postpunktionellen Kopfschmerzes – Protokollpublikation

Erschienen in:
QR-Code scannen & Beitrag online lesen

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Hintergrund & Hypothesen

Der Postpunktionskopfschmerz („postdural puncture headache“, PDPH) kann als Komplikation sowohl infolge einer gezielten als auch einer ungewollten Punktion der harten Hirnhaut (Dura mater) auftreten. Gemäß der internationalen Kopfschmerzklassifikation wird diese sekundäre Zephalgie durch einen erniedrigten Liquordruck ausgelöst [1]. Dieser kann nach einer Vielzahl medizinischer Maßnahmen, beispielsweise als Komplikation einer rückenmarknahen Regionalanästhesie, nach Anlage eines Spinalkatheters, nach diagnostischen oder therapeutischen Lumbalpunktionen oder infolge der Eröffnung der Dura mater im Rahmen neurochirurgischer Interventionen auftreten.
Je nach Intervention variieren die berichteten PDPH-Inzidenzen zwischen 0,3 und 1,7 % nach Spinalanästhesie, 6 % nach Lumbalpunktion bis hin zu > 80 % nach ungewollter Duraverletzung während der Anlage eines Periduralkatheters [25]. Per definitionem treten PDPH-assoziierte Symptome innerhalb von 5 Tagen nach Durapunktion auf [1]. Ein früher Symptombeginn (48–72 h nach Punktion) ist häufig, allerdings sind auch Fälle mit einer deutlichen Latenz beschrieben [68]. Der meist als dumpf-pochend beschriebene Schmerz ist häufig frontal, temporoparietal oder okzipital lokalisiert, kann in Nacken, Schultern oder Rücken ausstrahlen und nimmt charakteristischerweise in aufrechter Körperposition zu, wobei diese Lageabhängigkeit auch fehlen kann und umgekehrt das Vorliegen eines PDPH nicht beweist [9]. Der Kopfschmerz kann isoliert oder mit Begleitsymptomen (u. a. Doppelbildersehen, Tinnitus, Fotophobie, Schwindel, Nausea und Dysakusis) auftreten [10]. Über das Akutereignis hinaus kann ein PDPH mit erheblichen physischen und psychischen (Langzeit‑)Komplikationen einhergehen.
Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von konservativen Maßnahmen über medikamentöse Therapien bis hin zu invasiven Verfahren wie dem epiduralen Blutpatch (EBP) [11], welcher nach wie vor den therapeutischen Goldstandard bei Versagen medikamentös-konservativer Maßnahmen darstellt [12]. Eine Besserung kann bei 50–80 % der mittels EBP behandelten Patient:innen erzielt werden [13]. Gleichwohl ist die Applikation eines EBP auch mit z. T. schwerwiegenden Komplikationen assoziiert. Zu diesen gehören Infektionen, Blutungskomplikationen oder neurologische Auffälligkeiten (u. a. aseptische Meningitis, Arachnoiditis) [9, 14, 15]. Zudem ist eine erneute Duraverletzung bei EBP-Anlage möglich.
Vor diesem Hintergrund und der nicht selten ablehnenden Haltung der Patient:innen gegenüber einer erneuten Punktion sind alternative Therapieoptionen von zunehmendem Interesse. Weniger invasive Verfahren wie die therapeutische Anwendung von Lokalanästhetika bieten potenzielle Vorteile, sind jedoch bislang nur unzureichend untersucht [11]. Insbesondere die aus der selektiven Betrachtung von Subkollektiven resultierenden geringen Fallzahlen tragen dazu bei, dass ein umfassender Vergleich aller eingesetzten Therapieoptionen des Postpunktionskopfschmerzes noch aussteht. Ziel des hier beschriebenen Projekts ist daher der Aufbau eines Registers zur Erfassung und Analyse sämtlicher Verfahren zur Behandlung des PDPH. Auf Basis der gesammelten Daten ist perspektivisch neben der Beantwortung epidemiologischer Fragestellungen u. a. auch die Untersuchung und Evaluation der zur PDPH-Therapie eingesetzten Verfahren in Bezug auf Wirksamkeit sowie Komplikationen geplant.

Details der Studie

NAPOK ist eine prospektive, multizentrische, nichtinterventionelle Registerstudie. Es werden Daten von Patienten mit PDPH aus Krankenhäusern in ganz Deutschland unabhängig von deren Versorgungsstufe erfasst. Das Register sammelt strukturierte Daten zu konservativen, medikamentösen, invasiven sowie experimentellen Behandlungsverfahren, einschließlich deren Erfolgsraten und möglicher behandlungsassoziierter Komplikationen.
Um eine möglichst umfassende Studienpopulation abzudecken, sind als Einschlusskriterien lediglich ein Alter ≥ 18 Jahre, das Vorliegen eines PDPH (unabhängig von der Ursache), Einwilligungsfähigkeit sowie die Erteilung einer schriftlichen Einwilligungserklärung definiert. Die Teilnahme ist freiwillig; ein Widerruf der Zustimmung ist jederzeit möglich.
Die im Register erfassten Daten und Parameter werden in Tab. 1 zusammengefasst. Zur Erfassung des mittel- und langfristigen Behandlungsergebnisses erfolgen fakultativ nach 3 und 18 Monaten telefonische Follow-up-Befragungen. Nach Pseudonymisierung im jeweiligen Zentrum erfolgt die Datenübermittlung mithilfe elektronischer Erfassungsbogen (Research Electronic Data Capture, REDCap®; REDCap platform and consortium, Vanderbilt University, Nashville, USA).
Tab. 1
Zusammenfassung erhobener Parameter
Kategorie
Erfasste Parameter (Auszug)
Personenbezogene Daten (Verbleib im jeweiligen Zentrum)
Vorname, Nachname, Geburtsdatum
Zentrums-/abteilungsbezogene Daten (Erhebung geplant)
Versorgungsstufe, sofern zutreffend jährliche Geburtenzahl, Zahl und Art von durchgeführten Regionalanästhesien, Spinalkatheteranlagen und/oder Lumbalpunktionen pro Jahr
Allgemeine demografische Daten
Alter, Größe, Gewicht
Daten zur stationären Behandlung
Dauer der stationären Behandlung, ggf. Dauer des Aufenthalts auf der Intensivstation, Notwendigkeit einer erneuten PDPH-bedingten stationären Aufnahme oder ambulanten Behandlung
Schwangerschaftsassoziierte Daten (sofern zutreffend)
Gravidität/Parität, Schwangerschaftswoche zum Zeitpunkt der Entbindung, Geburtsmodus (Spontanpartus, Sectio caesarea), Vorliegen einer Mehrlingsschwangerschaft, geburtshilfliche Komplikationen
Daten zu Regionalanästhesie, Spinalkatheteranlage oder Lumbalpunktion
Art der Punktion (SPA, PDA, Spinalkatheter, Lumbalpunktion) sowie technik- und anwenderbezogene Details (u. a. Größe der verwendeten Nadel, Punktionshöhe, Anzahl der Punktionsversuche, Ausbildungsstand der/des Punktierenden, Komplikationen während der Anlage)
Daten zur Diagnostik des PDPH
Zeitpunkt der PDPH-Diagnose (Zeit zwischen Regionalanästhesie und Beginn der Symptomatik sowie der PDPH-Diagnose), Schmerzqualität und -intensität sowie Art und Dauer weiterer PDPH-Symptome, Daten zur PDPH-induzierten Einschränkung der Belastbarkeit und Lebensqualität, differenzialdiagnostisches Vorgehen, Bildgebung
Daten zur Therapie des PDPH
Art und Dauer der durchgeführten Therapie (konservativ-medikamentös, therapeutische Lokalanästhesie, Anlage eines EBP, weitere neuartige Ansätze etc.) sowie Daten zu deren Wirksamkeit, Nachsorge und potenziellen Komplikationen
Daten zu Komorbiditäten
Vorhandensein von Risikofaktoren für die Entwicklung eines PDPH, sonstige Komorbiditäten
Daten zu Komplikationen
Auftreten von Infektionen, neurologischen oder kardiopulmonalen Komplikationen oder anderen unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Therapie
EBP epiduraler Blutpatch; PDA Periduralanästhesie; PDPH Postpunktionskopfschmerz; SPA Spinalanästhesie
Das NAPOK-Register ermöglicht über die Erfassung sämtlicher PDPH-Therapieformen u. a. erstmals umfassende Vergleiche hinsichtlich der Wirksamkeit unterschiedlicher Maßnahmen. Als Besonderheit bietet es die Möglichkeit, auch neue/experimentelle Therapieansätze strukturiert zu erfassen und damit vergleichbar zu machen. Neben der Evaluation der Effektivität therapeutischer Maßnahmen ermöglicht NAPOK zudem, seltene Ereignisse zu ermitteln, die i. R. kleinerer Studien ggf. nicht erfasst werden (z. B. behandlungsassoziierte Komplikationen). Zukünftige Forschungsprojekte, welche auf diese Datengrundlage zurückgreifen, besitzen daher das Potenzial, das klinische Vorgehen bei Auftreten dieser interdisziplinär relevanten Komplikation weiter zu optimieren.

Mitwirkung

Wenn Sie rückenmarknahe Anästhesieverfahren in Ihrer Klinik durchführen, unabhängig von Schwerpunkt oder Versorgungsstufe, laden wir Sie herzlich ein, Teil unseres Registers zu werden. Der zeitliche Aufwand pro Patienteneinschluss beläuft sich inklusive Aufklärungsgespräch, Dateneingabe und telefonischer Follow-up-Befragung nach ersten Erfahrungen auf ca. 45–60 min. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, wenden Sie sich bitte an den Studienleiter Priv.-Doz. Dr. med. Benedikt H. Siegler, Universität Heidelberg.

Ethik

Das Register folgt den Prinzipien der Deklaration von Helsinki in ihrer aktuellen Fassung. Zustimmende Bewertungen nach berufsrechtlicher Beratung durch die Ethikkommission Heidelberg (Erstvotum AZ: S‑732/2022) sowie die zuständigen Stellen der bislang beteiligten Zentren liegen vor. Voraussetzung für die zukünftige Auswertung oder Nutzung der im Register gesammelten Daten ist eine auf das entsprechende Vorhaben bezogene Beratung durch die jeweils zuständige Ethikkommission.

Meilensteine

Das positive Erstvotum der federführenden Ethikkommission in Heidelberg erfolgte im November 2022. Nach Implementierung der notwendigen Infrastruktur startete die Patientenrekrutierung im Dezember 2023. Bei einer geplanten Mindestlaufzeit von 5 Jahren erfolgt nun die Akquise weiterer Zentren, um ein nationales Register zu etablieren. Aktuell (Stand Februar 2025) befinden sich 4 Universitätskliniken in der aktiven Rekrutierungsphase; weitere 22 interessierte Zentren aus insgesamt 10 Bundesländern befinden sich in der Vorbereitungsphase. Im Rahmen von regelmäßigen Zwischenauswertungen sollen die Datenqualität überprüft und erste Ergebnisse zu Effektivität und Komplikationsrate der verschiedenen Therapieansätze ausgewertet werden.

Studiengruppe/Expertise

Studienleiter.
Priv.-Doz. Dr. med. Benedikt H. Siegler

Mitglieder des NAPOK Steering Committee

Dr. med. Karin Becke-Jakob (Klinik Hallerwiese/Cnopfsche Kinderklinik); Dr. med. Susanne Greve (Medizinische Hochschule Hannover); Dr. med. Philipp Helmer (Universitätsklinikum Würzburg); Prof. Dr. med. Peter Kranke (Universitätsklinikum Würzburg); Prof. Dr.med. Markus A. Weigand (Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Heidelberg); PD Dr. med. Benedikt H. Siegler (Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Heidelberg); PD Dr. med. Jan Wallenborn (Klinikum Aue); Prof. Dr. med. Hinnerk Wulf (UKGM, Standort Marburg); Prof. Dr. med. Wolfgang Zink (Klinikum Ludwigshafen)

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

P. Helmer, P. Kranke, J.N. Thon, A. Helf, P. Meybohm, M.A. Weigand und B.H. Siegler geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. P. Kranke hat Beratungshonorare von TEVA Ratiopharm, Sintetica, Baxter, Amicus Clinical Development, B. Braun erhalten. P. Kranke erhielt eine Vergütung für Vorträge und Weiterbildungsaktivitäten für Fresenius Kabi, CSL Vifor, Senzyme, CSL Behring, Pharmacosmos, Baxter, Pajunk sowie Grünenthal.
Für diesen Beitrag wurden von den Autor/-innen keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.
Open Access Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Die in diesem Artikel enthaltenen Bilder und sonstiges Drittmaterial unterliegen ebenfalls der genannten Creative Commons Lizenz, sofern sich aus der Abbildungslegende nichts anderes ergibt. Sofern das betreffende Material nicht unter der genannten Creative Commons Lizenz steht und die betreffende Handlung nicht nach gesetzlichen Vorschriften erlaubt ist, ist für die oben aufgeführten Weiterverwendungen des Materials die Einwilligung des jeweiligen Rechteinhabers einzuholen. Weitere Details zur Lizenz entnehmen Sie bitte der Lizenzinformation auf http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.
download
DOWNLOAD
print
DRUCKEN
Titel
NAPOK: Nationales Register zur Analyse (non-)invasiver Therapieverfahren des postpunktionellen Kopfschmerzes – Protokollpublikation
Verfasst von
Dr. med. Philipp Helmer
Univ.-Prof. Dr. Peter Kranke
Dr. med. Jan Niklas Thon
Dr. med. Antonia Helf
Univ.-Prof. Dr. med. Patrick Meybohm
Univ.-Prof. Dr. med. Markus A. Weigand
Priv.-Doz. Dr. med. Benedikt H. Siegler
NAPOK Steering Committee
Publikationsdatum
11.02.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Anaesthesiologie / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 2731-6858
Elektronische ISSN: 2731-6866
DOI
https://doi.org/10.1007/s00101-025-01512-x
1.
Zurück zum Zitat - (2018) Headache Classification Committee of the International Headache Society (IHS) The International Classification of Headache Disorders, 3rd edition. Cephalalgia 38:1–211CrossRefPubMed
2.
Zurück zum Zitat Dakka Y, Warra N, Albadareen RJ, Jankowski M, Silver B (2011) Headache rate and cost of care following lumbar puncture at a single tertiary care hospital. Neurology 77:71–74CrossRefPubMed
3.
Zurück zum Zitat D’Angelo R, Smiley RM, Riley ET, Segal S (2014) Serious complications related to obstetric anesthesia: the serious complication repository project of the Society for Obstetric Anesthesia and Perinatology. Anesthesiology 120:1505–1512CrossRefPubMed
4.
Zurück zum Zitat Guglielminotti J, Landau R, Li G (2019) Major Neurologic Complications Associated With Postdural Puncture Headache in Obstetrics: A Retrospective Cohort Study. Anesth Analg 129:1328–1336CrossRefPubMedPubMedCentral
5.
Zurück zum Zitat Orbach-Zinger S et al (2016) Risk Factors for Unintended Dural Puncture in Obstetric Patients: A Retrospective Cohort Study. Anesth Analg 123:972–976CrossRefPubMed
6.
Zurück zum Zitat Turnbull DK, Shepherd DB (2003) Post-dural puncture headache: pathogenesis, prevention and treatment. Br J Anaesth 91:718–729CrossRefPubMed
7.
Zurück zum Zitat Lybecker H, Djernes M, Schmidt JF (1995) Postdural puncture headache (PDPH): onset, duration, severity, and associated symptoms. An analysis of 75 consecutive patients with PDPH. Acta Anaesthesiol Scand 39:605–612CrossRefPubMed
8.
Zurück zum Zitat Vandam LD, Dripps RD (1956) Long-term follow-up of patients who received 10,098 spinal anesthetics; syndrome of decreased intracranial pressure (headache and ocular and auditory difficulties). J Am Med Assoc 161:586–591CrossRefPubMed
9.
Zurück zum Zitat Siegler BH, Oehler B, Kranke P, Weigand MA (2022) Postdural puncture headache in obstetrics : Pathogenesis, diagnostics and treatment. Anaesthesiologie 71:646–660CrossRefPubMed
10.
Zurück zum Zitat Haller G et al (2018) Risk factors for post-dural puncture headache following injury of the dural membrane: a root-cause analysis and nested case-control study. Int J Obstet Anesth 36:17–27CrossRefPubMed
11.
Zurück zum Zitat Thon JN, Weigand MA, Kranke P, Siegler BH (2024) Efficacy of therapies for post dural puncture headache. Curr Opin Anaesthesiol 37:219–226CrossRefPubMedPubMedCentral
12.
Zurück zum Zitat Uppal V et al (2023) Consensus Practice Guidelines on Postdural Puncture Headache From a Multisociety, International Working Group: A Summary Report. JAMA Netw Open 6:e2325387CrossRefPubMed
13.
Zurück zum Zitat Russell R et al (2019) Treatment of obstetric post-dural puncture headache. Part 2: epidural blood patch. Int J Obstet Anesth 38:104–118CrossRefPubMed
14.
Zurück zum Zitat Kamm K, Förderreuther S (2021) Post-dural puncture headache. Schmerz 35:139–149CrossRefPubMed
15.
Zurück zum Zitat Radke K, Radke OC (2013) Post-dural puncture headache. Anaesthesist 62:149–161CrossRefPubMed

Neu im Fachgebiet AINS

Frau "erspült" sich ein Kubitaltunnelsyndrom

Beim Abwaschen wurden die Rückenschmerzen jedes Mal unerträglich. Eine 74-Jährige behalf sich mit einem Trick – und erreichte damit, dass ihr nun auch noch der Arm wehtat und die Finger kribbelten.

NSAR plus Metformin – eine gefährliche Kombination

Als „gefährliches Duo“ bezeichnen zwei Ärzte aus Südkorea die gleichzeitige Anwendung von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und Metformin. Sie schildern den Fall einer älteren Patientin, die mit einer lebensbedrohlichen Laktatazidose in der Notaufnahme vorgestellt wurde.

Wenn die Teestunde in der Notaufnahme endet

Den heißen Tee in der Hand und die Wärmflasche auf dem Bauch: Gerade im Winter bringt man solche Situationen im Allgemeinen mit Wohlbehangen in Verbindung. Ein chirurgisches Team warnt jedoch mit einer Serie von Verbrühungsfällen vor Unachtsamkeit.

Vorhaltepauschale: 2,50 Euro mehr pro Fall? Dafür lohnt es sich, einen Blick drauf zu werfen!

  • 11.01.2026
  • EBM
  • Nachrichten

Einfach alles beim alten lassen, oder doch für die Vorhaltepauschale Abläufe ändern? Arzt und Praxisberater Dr. Georg Lübben erläutert im Interview, für wen es sich lohnen könnte, aktiv zu werden.

e.Med Anästhesiologie - Alles drin für Ihr Fortbildungsziel ​ (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit unserem e.Med Abo Anästhesiologie haben Sie jederzeit Zugriff auf aktuelles, ​praxisnahes Fachwissen – kompakt und einfach verfügbar. Jetzt CME-Punkte bequem online sammeln.

Update AINS

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Schmutziges Geschirr/© Thomas Northcut / Getty Images / iStock, Wegweiser Notaufnahme /© schulzfoto / stock.adobe.com, Mann niest in Ellbogen/© Drazen Zigic / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Frau ist im Videocall mit einem Arzt/© seb_ra / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), e.Med Anästhesiologie